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Seniorenbeirat: Kräft zieht Bilanz

Eine treibende Kraft Seniorenbeirat: Kräft zieht Bilanz

Der Bewegungspark für Senioren, der Bürgerbus, die Fußgängerbrücke bei Möbel Heinrich – bei vielen Entwicklungen und Neuerungen hat der Behinderten- und Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nenndorf seine Finger im Spiel gehabt, indem er entweder erste Anstöße gegeben oder ein Projekt fast komplett in Eigenarbeit bis zu Ende gebracht hat.

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Friedrich Kräft (links) berichtet auf Einladung von Jürgen Paxmann aus seinen Erfahrungen im Behinderten- und Seniorenbeirat.

Quelle: kle

Samtgemeinde Nenndorf. Seit sechs Jahren ist Friedrich Kräft Vorsitzender des Beirates. Kurz vor den Neuwahlen des Gremiums am 3. Juni, für das er nicht erneut kandidieren wird, hat Kräft auf Einladung der SPD-AG „60 plus“ seine Amtszeit Revue passieren lassen und Einblicke in die Tätigkeiten des Behinderten- und Seniorenbeirats gegeben. 2009 war er selbst das erste Mal dabei, erinnert sich Kräft. „Eigentlich wollte ich nur Mitglied werden“, erzählt er. Da sich aber niemand sonst für das Amt des Vorsitzenden erwärmen konnte, übernahm Kräft kurzerhand diesen Posten.

 Eine Maxime des Beirats ist es – auf dieses Motto habe er selbst bestanden –, nicht immer nur wie alle anderen, zu sagen, etwas gehe nicht, sondern zu überlegen: Wie könnte es denn gehen? Eines der Projekte, das nach dieser Maxime während Kräfts Vorsitz entstanden ist, ist der Bewegungspark im Bad Nenndorfer Kurpark. Viele der Entscheidungsträger hätten erst einmal abgewinkt. Daraufhin machte sich der Seniorenbeirat selbst auf die Suche nach Geldgebern, wurde fündig – und plötzlich ging es eben doch.

 Ein weiteres großes Projekt, das ohne das Gremium gar nicht erst in Gang gekommen wäre, ist die Brücke bei Edeka und Möbel Heinrich. Damals waren es die Beiratsmitglieder, die die beiden Unternehmen darauf angesprochen hatten, ob man die kaputte Brücke nicht ersetzen könnte, woraufhin diese 8000 Euro dafür bereitstellten. Wer zur abschließenden Eröffnung der Brücke nicht eingeladen war, war jedoch der Seniorenbeirat, bedauert Kräft. Insgesamt sei die Wertschätzung des Gremiums in den vergangenen Jahren leider nicht so groß gewesen – auch wenn es inzwischen für die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder die Ehrenurkunde der Samtgemeinde gegeben habe.

 Soviel sie auch schon geschafft haben, vieles steht noch immer auf die Agenda des Gremiums, betont Kräft. So setzten sich die Mitglieder weiterhin für eine Ausweitung des Angebots des Seniorentaxis ein, damit dieses auch vormittags schon nutzbar werde. Auch der Wunsch nach einer Seniorenbegegnungsstätte ist weiterhin aktuell, am liebsten wäre dem Beirat ein Platz dafür im Kurhaus. Jürgen Paxmann, Vorsitzender der SPD-AG, regte zudem an, dass der Beirat sich auch vermehrt dafür einsetzen sollte, dass ältere Menschen den Umgang mit PC und Co. erlernen, was im heutigen Alltag einfach unumgänglich sei. kle

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