Ohndorf (tes). Die gut ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer kämpfen trotz neuer Tragkraftspritze mit Einschränkungen: „Ohne Wasser, das schnell zur Verfügung steht, können wir nichts ausrichten“, erinnerte Thiele an den schlimmsten Einsatz 2011, einen Autounfall bei Ohndorf. Einer im Fahrzeug eingeklemmten jungen Fahrerin konnte nicht gerettet werden, sie verbrannte im Auto. „Eine große psychische Belastung für Ersthelfer und Kameraden vor Ort“, betonte der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Rolf Stierand: „Wir sind stolz auf euch.“
Dass Ohndorfer Feuerwehrleute jedem Schock Taten folgen lassen, bewiesen Jan Stemme und Bendix Bock, die nach der mutwilligen Zerstörung des hölzernen Übungsturmes umgehend einen neuen aus Metall zusammenschweißten. „Weiter so“, ermutigte Stemme auch Marcela Becker und Katja Windheim, Betreuerinnen der neu gegründeten Kinderfeuerwehr. 14 Kinder gehören zu den „Feuertigern“. Die zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehr unter Leitung vom frischernannten Löschmeister Marcel Möller feiert dieses Jahr 25-jähriges Bestehen. Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Hauptfeuerwehrmann Friedrich Gottschalk. Für 50-jährige Mitgliedschaft zeichnete der stellvertretende Leiter des Brandschutzabschnitts Nord, Joachim Muth, Reinhold Hinze aus. Helmut Möller erhielt das Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst, Torsten Becker für 25 Jahre.
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