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Hannover/Nenndorf/Sachsenhagen / Rodenberger Aue Zurück zur Natur

Die Renaturierung der Rodenberger Aue zwischen Auhagen und Mittellandkanal ist weitgehend abgeschlossen. Baggerführer Manfred Meyer erledigte am Freitag vor Vertretern der Region Hannover, der Stadt Wunstorf und des Landkreises Schaumburg den letzten Arbeitsschritt und beseitigte bei Idensen den Erdwall zum neuen Flussbett der Aue.

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Kurz vorm Durchstich: Axel Priebs (von rechts nach links) von der Region Hannover, Frank Färber vom Unterhaltungsverband West- und Südaue, Thomas Pietzsch von der Stadt Wunstorf und Bernd Hugo vom Landkreises Schaumburg freuen sich über den Abschluss der Arbeiten zur Renaturierung der Rodenberger Aue.

Quelle: Foto: kcg

Hannover/Nenndorf/Sachsenhagen (kcg). Der Durchstich markiere das Ende umfangreicher Entwicklungsmaßnahmen im Grenzgewässer zwischen Hannover und dem Schaumburger Land, erklärte Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, vor geladenen Gästen. Seit 2009 haben Hannover, Wunstorf und Schaumburg mit Unterstützung des Landes und des Unterhaltungsverbandes West- und Südaue 167 000 Euro investiert, um am Fluss einen qualitativ wertvollen Lebensraum für Flora und Fauna zu schaffen.

Um das Flussbett an den ursprünglichen Verlauf der Aue anzupassen und die Auenlandschaft wieder herzustellen, wurden Ackerflächen in Ufernähe gekauft und Mäander neu angelegt. Tümpel, sogenannte Blänken, wurden vertieft, miteinander verbunden und an den alten Flusslauf angeschlossen. Gemeinsam mit künstlichen Flutmulden bieten die Blänken nun feuchten Lebensraum für unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Ehemalige Ackerflächen sollen künftig als Grünland extensiv landwirtschaftlich genutzt und dadurch weniger Düngemittel verwendet werden. Die Halbinseln zwischen altem und neuem Flussbett bleiben hingegen ungenutzt.

Ziel der Renaturierung: Die Rodenberger Aue darf sich künftig frei entfalten. Uferabbrüche und Sedimentationsprozesse sollen ein „ökologisch wertvolles Mosaik an Ufer- und Auenstandorten herausbilden“, so Priebs. Zudem leiste die Renaturierung einen Beitrag zum Hochwasserschutz. Uferflächen im Osten sowie im Süd- und Nordbereich wurden verwallt, um die angrenzenden Privatgrundstücke zu schützen, sollte der Fluss über seine Ufer treten.

Besonderen Dank richtete Priebs an die Landwirte, die zum Verkauf der Uferflächen bereit waren, sowie an Kurt Blume und Rolf Herrmann, Bürgermeister von Auhagen und Idensen, die sich vor Ort engagiert für das Projekt eingesetzt hätten.

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