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Suthfeld „Arbeit im neuen Rat macht Spaß“
Schaumburg Nenndorf Suthfeld „Arbeit im neuen Rat macht Spaß“
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19:00 20.03.2012
Treue Parteigenossen: Michael Dyes (von rechts), Horst Schlüter, Johannes August und Dieter Pfingsten freuen sich über die Gratulationen von Karsten Becker und Udo Husmann. Quelle: tes

Suthfeld (tes). Den stellvertretenden Vorsitz übernahm Jürgen Lübke von Regina Neumann-Bühre, Schriftführerin bleibt Corinna Riechert. Zum neuen Kassierer wurde Stephan Lehmann gewählt. Der Tod von dessen Amtsvorgänger Uwe Schröder habe ein großes Loch in Fraktion und Ortsverein gerissen, bedauerte Dyes.

Die Kommunalwahl sei für die Suthfelder SPD dank „Türwahlkampf“ gut gelaufen, berichtete Dyes. Die Arbeit im Gemeinderat mache mit der neuen personellen Konstellation aufseiten der CDU wieder Spaß: „Hoffentlich erreichen wir diese konstruktive Zusammenarbeit auch wieder mit den Genossen in der Stadt Bad Nenndorf.“ Die neue Harmonie im Umgangston des Rates lobte auch Bürgermeister Horst Schlüter. Rüffel gab es von ihm jedoch für die lokale Wahlbeteiligung, die mangelnde Präsenz von Ratsmitgliedern bei dörflichen Veranstaltungen und am Umgang mit den Finanzen auf Bundesebene.

Auf Samtgemeindeebene biete der Haushalt trotz der zu erwartenden zehn Millionen Euro Schulden keine Alternative, erklärte Udo Husmann, Chef der Samtgemeinde-SPD. In Sachen Ganztagsbetreuung sei er „maßlos enttäuscht von unseren Grundschulen“. Es mangele an Konzepten. „Wir können so nicht ansatzweise umsetzen, was von den Eltern laut Umfrage benötigt wird“, vermutete er: „Ich glaube, dass da ein großer Wille zum Verhindern vorhanden ist.“ Ingrid Thomas bedauerte, dass die Mehrheit im Samtgemeinderat nicht verstanden habe, welche Vorteile für alle Beteiligten die vom Suthfelder Bürgermeister eingebrachte Garagenlösung in Riehe gebracht hätte.

Dieter Pfingsten, Johannes August und Horst Schlüter wurden für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Schlüter kündigte an, am Ende der Legislaturperiode seinen Posten als Bürgermeister nach dann 15 Jahren abgeben zu wollen. Jetzt bleibe Zeit, sich nach einem Nachfolger umzusehen.