Suthfeld (tes). Für Arbeitsstunden und Streusalz ging er in seiner Kostenkalkulation während der gesamten Wintersaison von einem Betrag zwischen 960 und 2660 Euro aus – je nach Witterungslage. Bürgermeister Horst Schlüter (SPD) sah den Bedarf nicht. Im Dezember 2010 habe er mit seinem PKW einen Testlauf durchgeführt und sei nicht im Schnee steckengeblieben. CDU-Ratsfrau Sabine Rentel hatte andere Beobachtungen gemacht: „Letztes Jahr hatte in Helsinghausen sogar der Linienbus Probleme.“
Laut Schlüter reiche es, bei Bedarf Landwirte, die über einen Schneeschieber verfügen, zu bitten, aktiv zu werden. Zudem mache es in sehr kleinen Straßen Sinn, ab einer gewissen Höhe den Schnee plattzufahren, anstatt zu räumen. Sonst gebe es wegen der an den Straßenrändern aufgetürmten Schneeberge kein Durchkommen mehr.
Schlüter warnte, bei der Samtgemeinde den Eindruck zu erwecken, dass sie in Suthfeld keinen Winterdienst mehr stellen müsse: „Wir zahlen Umlage, dann soll die Samtgemeinde das auch machen.“
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