Riehe (bab). Um Stellung zu nehmen zum Thema „Kommunalpolitik“ hatte die vor kurzer Zeit gegründete SPD-Arbeitsgemeinschaft „60plus“ die Vertreter der Ortsverbände eingeladen. Udo Husmann, Vorsitzender der Samtgemeinde-SPD, Sigmar Sandmann, Bürgermeister von Haste, Horst Schlüter, Bürgermeister von Suthfeld, Ralf Tegtmeier, stellvertretender Vorsitzender der SPD Bad Nenndorf, und Björn Ströter, stellvetrtretender Ortsvereiensvorsitzender in Hohnhorst stellten vor dem Hintergrund der Wahlergebnisse die Situation dar. Etwas über mögliche Bündnisse und Arbeitsschwerpunkte wollten die rund ein Dutzend SPD-Senioren erfahren.
So kam auch das Thema Anlieferung zur Biogasanlage wieder auf den Tisch, das nach Meinung von Schlüter manche „schon nicht mehr hören“ wollen. Er sei bereit zu dem im Frühjahr vorgeschlagenen Kompromiss, 20 000 Euro aus der Gemeindekasse für den Bau einer weiteren Zufahrt beiszusteuern. „Wir können nur Geld anbieten für die Schaffung eines Ausbaus“, sagte der Bürgermeister und schon das sei manchen in der Gemeinde zuviel. Suthfeld selbst habe jedenfalls keine Möglichkeit, Wirtschaftswege herzurichten.
Tegtmeier stellte klar, dass sich die Stadt ihrerseits an keiner Lösung beteiligen werde, die lediglich eine weitere Zufahrt von Norden schaffen würde, wie zuletzt von den Gemeinden Suthfeld und Hohnhorst vorgeschlagen. „Das einzige, was fehlt ist eine Zufahrt von Osten“, sagte Tegtmeier. „Wenn ihr keinen anderen Vorschlag habt“, werde Suthfeld kein Gehör in Bad Nenndorf finden.
Unter den Senioren der Arbeitsgemeinschaft 60-plus herrscht jedenfalls der Eindruck: „Umwege werden die Transporter nicht machen.“ Schlüter hofft, dass die neu zusammengesetzten Räte es schaffen, für das Problem eine Lösung zu finden.
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