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Brandherd im Gasthaus Hattendorf ermittelt

Kreuzriehe Brandherd im Gasthaus Hattendorf ermittelt

An welcher Stelle der Brand im ehemaligen Gasthaus Hattendorf Ende Juni ausgebrochen ist, steht inzwischen mit großer Sicherheit fest. Die Untersuchungen zur Ursache dauern aber weiterhin an, wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage berichtete. Das abschließende Gutachten liegt noch nicht vor. Nur ein technischer Defekt kann bereits ausgeschlossen werden.

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Kreuzriehe. In der Nacht auf den 27. Juni war in dem seit zwei Jahren leer stehenden Fachwerkhaus ein Feuer ausgebrochen, woraufhin das Gebäude zerstört wurde. 150 Feuerwehrleute aus zwölf Ortsfeuerwehren waren damals bis in die späten Morgenstunden im Löscheinsatz. Verletzt wurde niemand. Unklar ist weiterhin, ob das Feuer aus Fahrlässigkeit ausbrach oder ob es mutwillig gelegt wurde.
Bei der Suche nach der Brandursache gehen die Ermittler gewöhnlich nach dem Ausschlussverfahren vor, wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage erklärte. Beispielsweise werde früh überprüft, ob ein technischer Defekt für den Brand verantwortlich gewesen sein könnte. Im Fall des Gasthauses Hattendorf haben Techniker den Hausanschluss untersucht und überprüft, ob beispielsweise eine Sicherung durchgebrannt ist oder ob die Leitungen vielleicht sogar manipuliert wurden. Beides schied als Möglichkeit aus, blieb also die Frage: Fahrlässigkeit oder Brandstiftung?
Gezielter lassen sich diese Untersuchungen angehen, wenn bekannt ist, wo das Feuer ausgebrochen ist. Im Falle des Gasthauses Hattendorf sei das mit ziemlicher Sicherheit geklärt, so die Polizei. An dieser Stelle haben die Brandmittelspürhunde, die darauf trainiert sind, Rückstände von Substanzen wie Benzin und Ähnlichem aufzuspüren, auch angeschlagen, wodurch sich zumindest der Verdacht auf Brandbeschleuniger ergibt. Von den entsprechenden Stellen wurden Proben genommen, die derzeit noch intensiv untersucht werden, um den Verdacht zu bestätigen oder auszuräumen.
War tatsächlich Brandbeschleuniger im Spiel, müsse immer noch geklärt werden: Wurde dieser dort gezielt platziert, oder war es womöglich ein Mittel, das sich zufällig im Haus befunden haben könnte, beispielsweise Lösungsmittel oder Lack? Dazu gilt es, noch festzustellen, ob diese Mittel angezündet wurden oder ob eine Selbstentzündung infrage kommt. Sofern eine Brandstiftung zweifelsfrei feststeht, bleibt dann noch die Frage nach dem Täter. Auf der Suche nach Motiv und Gelegenheit ermittelt die Polizei deshalb parallel zu den Branduntersuchungen und ist noch immer mit Zeugen im Gespräch. kle

Kein Zusammenhang vermutet

Anders als beim Gasthaus Hattendorf sind von dem alten Fachwerkhaus in Feggendorf, das vergangene Woche ein Raub der Flammen wurde (wir berichteten), nichts als Trümmer übrig geblieben. So ist der Brandherd im Grunde nicht mehr feststellbar, Entsprechendes gilt für die Ursache, berichtet die Polizei. Brandmittelspürhunde waren zwar vor Ort, der Einsatz wurde jedoch abgebrochen. Einen Zusammenhang zwischen dem Brand in Feggendorf und dem in Kreuzriehe hält die Polizei aber für unwahrscheinlich, zumindest gebe es dafür bislang keinerlei Hinweise. Im Falle von Feggendorf sei auch noch nicht einmal sicher, ob es nicht auch ein Defekt gewesen sein könnte, da das Haus noch immer mit Strom versorgt worden war. kle

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