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Suthfeld Eine „Schote“ soll ins Rennen gehen
Schaumburg Nenndorf Suthfeld Eine „Schote“ soll ins Rennen gehen
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00:17 02.11.2013
Die „Nenndorfer Schote“ ist ab sofort an der Bundesstraße 442 in Kreuzriehe zu sehen.gusWill noch nicht nachgeben: Peter Lechelt (links) beim Platzieren der „Schote“ mit dem Logistiker Jens Burkhard. Quelle: gus
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Kreuzriehe/Bad Nenndorf

„Nenndorfer Schote“ nennt der Künstler seinen derzeit verhinderten Wettbewerbsbeitrag. Den Transport von der Werkstatt in Riepen nach Kreuzriehe realisierte das Bad Nenndorfer Unternehmen Autrio Autokrane – „zum Freundschaftspreis“, wie Lechelt betont.

 Eine anderthalb Meter große „Schote“ aus Sandstein hat er angefertigt, die leicht geöffnet ist und ihren Inhalt teilweise preisgibt. Die senkrecht aufgestellte Skulptur ist jetzt noch mit einer schlichten Bodenplatte verankert, später soll eine weitere Installation den Untergrund bilden und die Optik fortführen: Die „Samen“ sollen in loser Formation auf den Boden „rollen“. Lechelt möchte aber kein Wasserbecken, sondern eine Fontänen-Installation wie vor der Landgrafentherme schaffen, damit das Konstrukt nicht zu stark von Algen befallen wird.

 Ob die etwa zwei Meter hohe Skulptur aus Obernkirchener Sandstein jemals im Bad Nenndorfer Zentrum zu sehen sein wird, ist indes weiter fraglich. Lechelt war nicht zu dem Gestaltungswettbewerb zugelassen worden, dessen Siegerbeitrag das Vorbild für den Brunnen auf dem neu zu gestaltenden „zentralen Platz“ sein soll (wir berichteten). Daher setzt der Kreuzrieher auf eine politische Entscheidung, die seinen Beitrag entweder noch in den Wettbewerb bringt oder später unabhängig davon zum Sieger kürt.

 Ein kleineres Modell will Lechelt auch noch einreichen, er hat aber die Skulptur gleich in passender Größe angefertigt: auch um zu demonstrieren, dass sein Design-Vorschlag quasi bereits in die Tat umgesetzt worden ist.

 Der Vorschlag hat nach Lechelts Worten drei Themensäulen: die Schote als Sinnbild der ackerbaulichen Wurzeln Nenndorfs, den Sandstein als Ehrung der Handwerkerschaft und das Wasserspiel als Anleihe ans Heilwesen. Sandstein sei zudem auch das Baumaterial der klassizistischen Fassade des Hauses Kassel.gus

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