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Entscheidung vertagt

Straßensanierung Entscheidung vertagt

Welche Straßenreparatur die Gemeinde Suthfeld als nächstes in Angriff nimmt, hat der Bau-, Wege und Umweltausschuss noch nicht entschieden. Zunächst soll überprüft werden, in welchem Zustand sich die Schmutz- und Regenwasserkanäle der infrage kommenden Wege befinden.

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Die Sölvienstraße gehört zu den heißesten Kandidaten für eine Sanierung in den kommenden Jahren.

Quelle: gus

Suthfeld. Der Weg Seewiese in Riehe weist nach Angaben von Bürgermeisterin Katrin Hösl (SPD) netzartige Asphaltschäden auf, weshalb die Gemeinde dort dringend tätig werden sollte. Auch der Zustand der Kanäle muss dort von der Samtgemeinde überprüft werden, fand Sabine Rentel (CDU). Erst dann stelle sich die Frage, ob Suthfeld die Fahrbahn erneuert. Denn im schlimmsten Fall blieben die Kanäle unangetastet und müssten dann wenige Jahre später, wenn die erneuerte Fahrbahn noch intakt ist, repariert werden.

Wolle die Gemeinde in 2018 die Straße erneuern, wäre eine Untersuchung des Kanals ohnehin vorgeschaltet, erläuterte Gemeindedirektor Frank Behrens. Es gehe jetzt um die Auswahl von Straßen, die eine Erneuerung am nötigsten haben.

Rentel forderte darüber hinaus, dass die Samtgemeinde auch den Regenwasserkanal der Feldstraße in Helsinghausen überprüft, weil dort erhebliche Probleme bestehen. Hösl sagte zu, dies in die Wege zu leiten, wobei Rentel angab, dass die Samtgemeinde längst von den Schäden wisse. Ob anschließend auch die Feldstraßenoberfläche erneuert wird, sei davon unabhängig.

Gemeinde muss Hälfte der Kosten tragen

Behrens zufolge müsste die Gemeinde die Hälfte der Reparaturkosten für den Regenwasserkanal übernehmen. Den Schmutzwasserkanal würde die Samtgemeinde ohne Suthfelder Geld erneuern. Hösl gab außerdem zu bedenken, dass eine solche Instandsetzung nur dann erfolgen dürfte, wenn die Samtgemeinde dafür auch Geld in den Haushalt des Jahres 2018 einstellt.

Sollte dies erst für 2019 der Fall sein, müsste Suthfeld mit der Feldstraße auch bis dahin warten, meinte Ina Humbracht (SPD). Dieter Seifert (beratendes Mitglied der SPD) riet dazu, angesichts der Unwägbarkeiten hinsichtlich der Samtgemeinde lieber in 2018 die Sölvienstraße und die Seewiese zu sanieren. Behrens betonte noch einmal: Würde die Gemeinde dies so formulieren, wäre eine Überprüfung der Kanäle seitens der Samtgemeinde die automatische Folge. Suthfeld müsse aber seinen Willen formulieren. Der Bauausschuss sprach sich schließlich dafür aus, die Meinung der Samtgemeinde zum Zustand der Kanäle aller genannten Straßen einzuholen.

Die Entscheidung, welche Straßenreparatur Priorität haben soll, vertagten die Politiker auf eine spätere Sitzung, wenn die Ergebnisse aus dem Rathaus in Bad Nenndorf vorliegen. gus

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