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Erster Schritt auf langem Weg

Regeln für das Baugebiet Erster Schritt auf langem Weg

Die Gemeinde Suthfeld hat den Bebauungsplan für das Gebiet südlich der Marienstraße auf den Weg gebracht. Hintergrund ist das zumindest faktische Verschwinden des Gasthauses Hattendorf. Ingenieur Matthias Reinold skizzierte seine Vorstellung davon, was die Gemeinde für das Areal an Regeln festlegen sollte.

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Stillleben mit ganz stillem Örtchen: Der Gasthaus-Abriss ist eine echte Hängepartie.

Quelle: MONTAGE:HARMENING

KREUZRIEHE. Die Gemeinde tue gut daran, die Möglichkeiten der baulichen Nutzung in dem zentralen Bereich mit Vorgaben zu steuern. Alles, was laut ist oder in den Bereich Spielstätten fällt, sei beispielsweise abzulehnen. An der Bundesstraße sei die Chance gut, etwas auf die Fläche zu holen, das den Ort voranbringt, einen Einzelhändler nannte Reinold als Beispiel.

Vorgaben wie Geschosshöhe, Prozentsatz der überbaubaren Fläche pro Grundstück und eben die Nutzungsarten sind im Bebauungsplan zu formulieren. Reinolds Planentwurf sieht eine Unterteilung vor: Wo einst das Gasthaus Hattendorf stand, befindet ein Mischgebiet, der hintere Bereich soll ein allgemeines Wohngebiet sein.

Handwerksbetriebe denkbar

In diesem Wohngebiet wäre beispielsweise auch die Ansiedlung von Handwerksbetrieben denkbar. Ein Maler ist dort bereits jetzt ansässig. In dem Bereich des Wohngebiets sollen die jetzigen Gegebenheiten auch weiterhin Bestand haben. Soll heißen: Niemand muss befürchten, dass er auf Grundlage des Bebauungsplans Änderungen auf seinem Grundstück vornehmen muss.

Thorsten Koch (CDU) bezeichnete das Wohngebiet daher als unkritisch, weil es bereits komplett bebaut ist. Erst vor Kurzem war in dem hinteren Bereich der Marienstraße ein Wohnhaus entstanden.

Später Immissionsschutzgrenzen möglich

Koch plädierte dafür, den „Zipfel“ des Ex-Hattendorf-Geländes, wo jetzt noch eine kleine Scheune steht, dem Mischgebiet zuzuschlagen. Im Entwurf gehört es zum Wohngebiet. Reinold begründete dies mit später möglichen Immissionsschutzgrenzen. Darüber hinaus sei der Entwurf ohnehin nur eine Diskussionsgrundlage.

Jetzt stimmte der Bauausschuss für die erste öffentliche Auslegung des Entwurfs. Etwa 40 Behörden müssen dazu Stellung nehmen. Anschließend beraten die Gemeindegremien über deren Eingaben. Den Beschluss des Bauausschusses muss zuvor aber noch der Rat absegnen.

Außerdem: Der Abbruch des Ex-Gasthauses ist noch gar nicht weiter vorangeschritten und steht quasi auf halbem Wege still – und das bereits seit fast einem Dreivierteljahr.  gus

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