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„Hier wird richtig etwas fehlen“

Hartmut Keil nimmt Abschied von Kindergarten „Hier wird richtig etwas fehlen“

„Ohne ihn wird uns hier richtig etwas fehlen“, weiß Elisabeth Bödecker, Leiterin des Kindergartens Helsinghausen. Die Rede ist von Hartmut Keil, der als Teil des bundesweiten Projekts Bürgerarbeit in den vergangenen drei Jahren das Angebot des Kindergartens auf unterschiedliche Weise bereichert hat.

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Ein buntes Schild, eine neue Bank: Kindergartenleiterin Elisabeth Bödecker (rechts) und Jennifer von Ditfurth vom Jobcenter freuen sich über die Ergebnisse von Hartmut Keils Arbeit.

Quelle: kle

Helsinghausen. Da das Projekt zum Ende des Jahres ausläuft, muss auch Keil schweren Herzens den Kindergarten verlassen. Das Modellprojekt Bürgerarbeit startete 2010. Ziel war es, arbeitslose Erwerbsfähige wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, indem sie – neben weiteren Hilfestellungen wie Beratung – in eigens geschaffenen Arbeitsplätzen tätig wurden.

Schaumburgweit wurden 110 solcher Stellen eingerichtet, in denen 160 Menschen während der Projektphase arbeiteten, berichtet Jennifer von Ditfurth vom Jobcenter Schaumburg. Eine davon bot die Samtgemeinde Nenndorf im Kindergarten Helsinghausen an – und entschied sich für den Bewerber Hartmut Keil. Bereut haben die Beteiligten das nicht, sagen Kindergartenleiterin Bödecker und Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt.

Das Projekt vor Ort stand unter dem Motto „Schönerer Kindergarten“. Unter anderem errichtete Keil dafür im Außenbereich für die Kinder einen „Fußfühlpfad“, den er regelmäßig wartete und passend zu den Jahreszeiten ergänzte. Für die Innenräume baute er eine Trinkstation, außerdem zeichnete er sich vielfach für Verschönerungen von Mobiliar und Schönheitsreparaturen verantwortlich und beteiligte sich an weiteren Aktionen des Kindergartens wie der Theatergruppe. „Ohne ihn fallen wir jetzt in ein richtiges Loch“, bedauert Bödecker.

Das Projekt wurde durch den Bund und aus EU-Mitteln finanziert. Für Schaumburg betrugen die Gesamtkosten für das Bürgerarbeitsprojekt rund 4,6 Millionen Euro. Von den 160 Teilnehmern im Landkreis seien 41 inzwischen in einer festen Beschäftigung, 15 davon konnten sogar im selben Betrieb verblieben, so von Ditfurth. kle

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