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Suthfeld Mehr Flexibilität bei schweren Einsätzen
Schaumburg Nenndorf Suthfeld Mehr Flexibilität bei schweren Einsätzen
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15:32 05.10.2017
Die Zelte werden mit Druckluft aufgerichtet. Quelle: pr.
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Helsinghausen

Die Einsatzzelte sind im Feuerwehrhaus in Helsinghausen stationiert, in dem auch alle weiteren Gerätschaften für den Atemschutz der Einsatzkräfte lagern. Dazu gehören unter anderem Atemluftflaschen und Stromerzeuger.
Im Fall eines Feueralarms rücken die Feuerwehrleute mit einem zusätzlichen Anhänger mit Atemschutzgeräten aus, auf dem auch die Schnelleinsatzzelte untergebracht sind.
Am Einsatzort können Zelte dann je nach Bedarf und Wetterlage aufgebaut werden und sind bereits nach wenigen Minuten einsatzbereit. Der Aufbau des alten Zeltes nahm selbst bei besten Bedingungen bis zu 20 Minuten und sechs Helfer in Anspruch und erforderte zudem einen weitestgehend ebenen Untergrund.

Einfach und flexibel einsetzbar

„Die neuen Zelte sind einfach und flexibel einsetzbar. Bei Einsätzen, bei denen es schnell gehen muss, ist das ein großer Vorteil“, sagte Frank Schröder, stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Helsinghausen/Kreuzriehe. Durch das geringe Gewicht der neuen Zelte reicht nun zudem bereits eine Person für den Transport aus.
Im Inneren der Zelte, die über einen Tunnel miteinander verbunden werden können, erfolgt schließlich die Versorgung der Feuerwehrleute.
Dort können sie sich mit neuen Schutzmasken ausstatten, ihre Atemluftflaschen austauschen oder sich ausruhen. Bei kalten Temperaturen kann darüber hinaus eine Zeltheizung installiert werden.
Neben den Feuerwehrleuten können in den Schnelleinsatzzelten vorübergehend auch Menschen untergebracht werden, die beispielsweise wegen eines Brandes ihre Wohnung verlassen mussten. lht, r

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