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Mehr Geld, aber doch nicht genug

Suthfeld / Haushalt Mehr Geld, aber doch nicht genug

Die Suthfelder Steuereinnahmen fallen in 2013 voraussichtlich deutlich besser aus als im Etatplan veranschlagt. Dennoch wird der Ergebnishaushalt möglicherweise nicht ausgeglichen. Schuld sind die Abschreibungen des doppischen Rechnungswesens, die die Gemeinde mit Einnahmen ausgleichen soll.

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Quelle: SN

Suthfeld. Suthfelds Bürgermeister, Horst Schlüter, berichtete dem Gemeinderat, dass die Gewerbesteuereinnahmen in 2013 nach derzeitiger Prognose um fast 100 000 auf gut 240 000 Euro ansteigen. Netto blieben etwa 80 000 Euro mehr im Säckel der Gemeinde. Die Informationen über diese positive Entwicklung stammen vom Samtgemeindekämmerer, Frank Behrens. Ob die Mehreinnahme am Ende ausreicht, um das Minus im Ergebnishaushalt auszugleichen, bleibt Schlüter zufolge aber fraglich. Etwa 200 000 Euro beträgt die Lücke gemäß allen ursprünglichen Etatansätzen. Grundsätzlich bestehen Unwägbarkeiten, weil die Ansätze recht niedrig gewählt werden, die Einnahmen im Idealfall aber höher ausfallen. Jedoch sei auch das Gegenteil möglich.
Für 2014 setzt sich die positive Entwicklung wohl fort. Die Gewerbesteuereinnahme soll dann bei 176 000 Euro angesetzt werden, in 2013 sind es gut 140 000 Euro. Der Anteil der Gemeinde an der Einkommensteuer liegt in diesem Jahr bei veranschlagten 587 000 Euro, 624 000 Euro sollen angesichts der aktuellen Einnahmen in 2014 angesetzt werden. In etwa gleich bleiben die Einnahmen aus der Grundsteuer. Schlüter bleibt vorsichtig, ob dann der Ergebnishaushalt in 2014 ausgeglichen gestaltet werden kann.
Der Bürgermeister hat nach wie vor seine Vorbehalte gegen die Doppik, die es Kommunen auferlegt, den Wertverfall eigenen Besitzes (Abschreibungen) mit Einnahmen aufzuwiegen. „Das haben wir früher auch nicht geschafft“, so Schlüter. Derzeit finanziere Suthfeld seine Investitionen vor allem aus den Rücklagen.
Perspektivisch sieht Schlüter die Gemeinde auf einem soliden Weg, den aber sparsame Etats prägen dürften. Um freiwillige Leistungen zu erbringen, sei eine Rücklage nötig. Um die vorhandenen öffentlichen Einrichtungen zu erhalten, müssten die Bürger – wie beim Bestücken des Spielplatzes in Kreuzriehe – Eigenleistung beisteuern. Den Eltern, die dabei mitgewirkt hatten, dankte der Bürgermeister noch einmal.
Der Kauf der Spielgeräte war 4300 Euro teurer als erwartet, die Kosten beliefen sich auf 7500 Euro. Insgesamt musste der Rat für 2013 Mehrausgaben von 22 000 Euro zustimmen. Mit dem Geld wurde auch eine bei einem Unfall beschädigte Laterne ersetzt. gus

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