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Neuer Platz für Glascontainer gesucht

Debatte ums Spritzenhaus Neuer Platz für Glascontainer gesucht

Der Suthfelder Gemeinderat sollte eigentlich nur eine Formalie beschließen, doch da ein entsprechendes Votum den Wegfall der einzigen Glascontainer in Helsinghausen zur Folge haben könnte, entwickelte sich eine rege Diskussion.

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"Es bewegt sich was"

Helsinghausen. In der Sache ging es um den Verkauf des Spritzenhäuschens samt Grundstück am Helsinghäuser Ortsrand. Ein Privatmann hatte dafür Interesse angemeldet. Die Verwaltung verständigte sich mit dem Anlieger auf einen Kaufpreis von 8000 Euro. Der Helsinghäuser möchte die Fläche für ein privates Bauvorhaben nutzen. Die Kosten für den Notar und die Umschreibung werden vom Käufer übernommen.

Container sind entbehrlich

Die auf dem Gelände stehenden Glascontainer sind nach der Lesart der Verwaltung für die Gemeinde Suthfeld eigentlich entbehrlich. Pro 1000 Einwohner müssten nur einmal Glascontainer vorgehalten werden. Die Behälter am Sportheim in Riehe und jene am Kreuzrieher Teich seien somit ausreichend.

Ratsherr Jürgen Lübke (SPD) war gegen den Verkauf der kompletten Fläche, weil er die Glascontainer nicht missen wollte. Der Helsinghäuser würde sich abgekoppelt fühlen, und dies gehe auch anderen Einwohnern des Ortes so. Der Bürgerbus fahre beispielsweise durch Riehe und Kreuzriehe, lasse Helsinghausen aber links liegen, so Lübke. Jetzt sollen auch noch die Glascontainer entfernt werden, sodass die Helsinghäuser bis Kreuzriehe fahren müssen, um Altglas zu entsorgen. Dem werde er nicht zustimmen, kündigte der Sozialdemokrat an.

Ersatzfläche soll gesucht werden

Daniel Hilbig (CDU) riet daraufhin dazu, dass in den Beschlussvorschlag ein Passus aufgenommen wird, wonach die Gemeinde eine Ersatzfläche in Helsinghausen suchen muss. Eine solche Suche hatte die Verwaltung zwar ohnehin angekündigt, nun ist sie dazu aber per Ratsvotum verpflichtet. So beschloss der Rat bei zwei Enthaltungen, die Fläche komplett an den Interessenten zu veräußern.

Allerdings war bereits während der Sitzung von anderen Diskussionsteilnehmern angedeutet worden, dass es schwierig wird, einen Standort für die Glascontainer zu finden. Allein wegen des zu erwartenden Lärms beim Einwerfen von Flaschen und Gläsern scheiden die meisten zentralen Standorte aus. Zudem zieht diese Art von Entsorgungsbehältern im Sommer Wespen an. gus

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