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Pumpenfete mal international

Riehe / 25-jähriges Jubiläum Pumpenfete mal international

Zum 25-jährigen Jubiläum der Pumpenfete von „Glück-Auf“ Riehe sei die Resonanz so groß wie nie zuvor gewesen, hat sich der stellvertretende Vorsitzende Adolf Ragge gefreut. Mehr als 150 Gäste tummelten sich auf dem Veranstaltungsgelände zwischen Riehe und Waltringhausen.

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Auf Stippvisite auf Opas Schulbank: Die Ausstellung zum 100. Geburtstag der Rieher Schule erregt großes Interesse.

Quelle: tes

Riehe (tes). Die weiteste Anreise hatten zweifellos Marcia und Dean Schippert. Sie kommen aus Milford, USA, und trafen erstmals mit ihrer deutschen Verwandtschaft zusammen. „Ich bin einfach überwältigt“, schwärmte Marcia beim Kennenlernen der Schaumburger, mit denen sie in der vierten Generation verwandt ist. Eine davon ist Hilde Blume, die gehofft habe, dass Marcia Deutsch sprechen kann. Doch die Sprachbarriere war schnell vergessen. Nicht nur, weil bei der Pumpenfete traditionell plattdeutsch die Umgangssprache ist.
Minütlich kamen mehr Verwandte hinzu, alle bestaunten den vom Arbeitskreis Heimatgeschichte ausgestellten Stammbaum der Familie. An der Pumpe planschten die Jüngsten, während sich deren Eltern und Großeltern auf Spurensuche nach ihrer Familiengeschichte begaben.
Marcia ist eine Nachfahrin von Auswanderern aus Riehe und trägt wie ihr Ehemann Dean noch heute einen deutschen Familiennamen. Johann Phillipp Redeker aus Ohndorf und Chatharine Engel Sophie Hattendorf aus Riehe wanderten 1868 aus und heirateten 1869 in Crete, Illinois. Das Paar bekam zehn Kinder. Alle wurden Farmer. Wie Marcia und Dean, die heute mit drei Söhnen und sechs Enkeln südlich von Chicago die „Schippert Farm“ betreiben.
Auf ihrer dreiwöchigen Europa-Reise besuchten sie nach Schweden und Dänemark in Deutschland auch die Kirchen in Bad Nenndorf und Hohnhorst. Der Glaube sei ihnen wichtig, betonte Marcia. Schon ihre gemeinsamen Vorfahren gründeten 1872 die erste Kirche in Woodworth. Das Bild vom gepflegten Grabstein dieser Schaumburger Auswanderer stieß auf großes Interesse. „Eine tolle Sache, diese Ahnenforschung“, staunte deren deutscher Nachfahre Gerd Hattendorf und lobte die Arbeit von Wilhelm und Ralf Schröder vom Arbeitskreis Heimatgeschichte, denen dieses Treffen zu verdanken war.
Ebenso die Ausstellung zum 100. Geburtstag der Rieher Schule, an deren Stelle heute das Möbelhaus steht. Die Stippvisite auf Opas Schulbank zwischen Rohrstock und Schönschriftheften sowie die Geschichten aus der Chronik von Dorfschullehrer Lattwesen begeisterten Jung und Alt. Alle Erkenntnisse werden in der nächsten Ausgabe der Rieher Heimatblätter dokumentiert.

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