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Riehe / Energiefrage

Rat für Solaranlage auf Rieher Sportheim


Die geplante Nutzung des Rieher Sportheims für die Gewinnung von Ökostrom durch Photovoltaik ist in trockenen Tüchern: Der Rat der Gemeinde Suthfeld hat in seiner Sitzung im Gasthaus Hattendorf in Kreuzriehe einstimmig dem Antrag von Dachdeckermeister Frederik Oltrogge stattgegeben. Der Fachmann will umgehend mit den Arbeiten auf dem Dach des Sport- und Vereinsheims in Riehe beginnen.

Öko- statt Atomstrom: Dachdeckermeister Frederik Oltrogge baut eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Sport- und Vereinsheimes in Riehe. © tes

Suthfeld (tes). Ohnehin ist Eile geboten: Um die attraktive Einspeisevergütung zu erhalten, muss alles bis Ende Juni fertig sein. Im Gestattungsvertrag, nach einem Muster des Städte- und Gemeindebundes, wurden auf Empfehlung des Verwaltungsausschusses zwei Änderungen festgelegt. Demnach muss Oltrogge der Gemeinde einen schriftlichen Nachweis zur Statik vorlegen. Zudem wurde verfügt, die Bürgschaft von 2000 auf 5000 Euro zu erhöhen.

30 Jahre Nutzungsdauer sei ein langer Zeitraum, begründete der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Dyes diese Entscheidung. Zwar hält Oltrogge aus fachkundiger Sicht den Betrag von 5000 Euro für zu hoch. Aber ich habe nichts Negatives mit dem Dach vor , versicherte er, auch nach den 30 Jahren Pachtzeit werde de Gemeinde keine Schwierigkeiten haben. Weil die Solaranlage zur Sportplatzseite hin entstehen soll, fragte CDU-Ratsherr Fritz Frevert, wer für den Schaden aufkomme, falls ein Ball auf dem Dach landet. Auch sein Parteikollege Thorsten Koch wollte sicherstellen, dass der Sportverein nicht dafür aufkommen muss, falls etwas passiert.

Oltrogge sah darin kein Problem: Ich will das Dach pachten. Wenn etwas passert, ist der Schaden von mir versichert. Probleme und Konflikte wie mit der Solaranlage Haste schließt Oltrogge im Gespräch mit dieser Zeitung für sein Projekt aus: Das Ganze ist komplett Schneelastgeprüft. Obwohl das Dach in süd-östlicher Richtung liegt und nicht ganz optimale Bedingungen lohne sich die Investition, eerklärt Oltrogge, der im Dorf bereits zwei weitere Photovoltaik-Anlagen installiert hat. Die jetzt geplante auf dem Dach des Sportheims werde wohl in der Samtgemeinde die letzte Solaranlage in dieser Größe sein.

Auf einer Fläche von 180 Quadratmetern werden 132 Module installiert, die im Jahr gut 20.000 Kilowattstunden Strom liefern sollen. Auch der in dem Gebäude beheimatete TuS Riehe und die Feuerwehr könnten sofort vom Ökostrom profitieren, stellte Oltrogge in Aussicht.

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