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Sanierung des Friedhofswegs nimmt Formen an

Pferde bleiben verschont Sanierung des Friedhofswegs nimmt Formen an

Die Sanierung des Friedhofswegs zwischen Helsinghausen und Haste nimmt Formen an. Der Bauausschuss der Gemeinde Suthfeld hat sich jetzt noch einmal von Ingenieur Thilo Kämmer die Details der rund 140.000 Euro teuren Baumaßnahme erläutern lassen.

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Das Pferd kann auf der Koppel weiterhin ohne Einschränkung herumgaloppieren – trotz der Sanierung des Friedhofwegs.

Quelle: gus

Helsinghausen. Damit dem neuen Rat, der sich im November konstituiert, kein halb fertiger Vorgang übergeben wird, sollte die wichtigste aktuelle Straßensanierung noch vorher unter Dach und Fach gebracht werden. Einen ganz dringenden Wunsch einer Bewohnerin des Eingangsbereichs konnte Kämmer vor Ort erfüllen: Von deren Pferdeauslauf muss kein Stück abgeknapst werden. Dies hätte wegen der dort verlegten Drainageplatten erhebliche Auswirkungen für die Familie gehabt. Doch das Areal, auf dem zwei Pferde leben, bleibt unangetastet.

Der 560 Meter lange Weg wird vom Friedhof an bis zum Übergang in die Feldstraße erneuert. Der Parkplatzbereich bei Haste bleibt außen vor. Kämmer, der ein gleichnamiges Ingenieurbüro leitet, riet dazu, weil das Areal besser in einem eigenen Verfahren zu sanieren ist. Die Gemeinde Haste plant in dem Bereich derzeit ohnehin etwas – da könnten sich beide Gemeinden absprechen.

Knapp 70.000 Euro zugesagt

Die Fahrbahn wird auf drei Meter verbreitert, dieses Maß ist Pflicht, um Fördergeld für landwirtschaftliche Strukturmaßnahmen abschöpfen zu können. Knapp 70.000 Euro sind der Gemeinde Suthfeld zugesagt worden. Die Entwässerung erfolgt künftig nicht mehr zu beiden Seiten sondern zur Feldseite hin.

Dafür erwirbt die Gemeinde einen Streifen Ackerland von zwei Landwirten. Auf diesem Streifen wird einerseits der 20 Zentimeter starke Unterbau aus Schotter fortgeführt. Außerdem gibt es dann eine Ablaufmulde für Regenwasser, die Kämmer zufolge optisch aber kaum wahrnehmbar sein wird. „Da steht nicht ständig Wasser drin“, betonte der Ingenieur.

Auf drei Metern Breite werden sieben bis acht Zentimeter Deckschicht aufgetragen mit einem leichten Gefälle zum Acker hin. Diese Lösung wurde bevorzugt, weil eine hohe Kante hätte aufgeschüttet werden müssen, wenn die Gemeinde in den Graben auf der anderen Wegseite hätte entwässern wollen.

Im Eingangsbereich, wo die Pferdekoppel verschont bleibt, soll der Weg leicht verschwenkt verlaufen. Die nötige Fläche besorgt sich die Gemeinde auf der gegenüberliegenden Seite. Der Weg wird dort somit etwas schmaler, doch Kämmer hält dies auf so kurzer Strecke für machbar, weil Landwirte mit großen Fahrzeugen Sichtkontakt haben und sich problemlos darüber verständigen können, wer fährt und wer wartet.

Im Januar soll die Baumaßnahme ausgeschrieben werden. Bis zum August 2017 muss abgerechnet werden, damit das Fördergeld nach Suthfeld fließt. gus

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