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Schaukasten hinter Gittern

Hängepartie Schaukasten hinter Gittern

Als Ende des vergangenen Jahres die Nachricht bekannt geworden ist, dass das ehemalige Gasthaus Hattendorf in Kreuzriehe endlich abgerissen wird, ist nicht nur aus dem Gemeinderat ein kollektives Aufatmen zu vernehmen gewesen. Doch das Abtragen des Gebäudes entwickelt sich immer mehr zur Hängepartie.

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Der Schaukasten der Gemeinde ist nicht zugänglich.

Quelle: js

Kreuzriehe. Zu allem Überfluss steht der kürzlich aufgestellte Bauzaun nach Angaben von Suthfelds Bürgermeisterin Katrin Hösl auf öffentlichem Boden und blockiert den Schaukasten der Gemeinde. „Wir kommen an den Kasten nicht heran“, sagt Hösl. Öffentliche Bekanntmachungen können derzeit nur über ähnliche Informationsstände in Helsinghausen und Riehe getätigt werden.

Niemand fühlt sich zuständig

Die Bürgermeisterin habe mehrmals das Gespräch mit den Arbeitern gesucht, die sich zeitweise auf der Baustelle aufhielten. „Scheinbar kümmern sich wechselnde Unternehmen um den Abriss“, sagt Hösl. Denn die jeweiligen Firmen haben unterschiedliche Gewerke ausgeführt, etwa das Herausnehmen der Fenster. Entsprechend fühlte sich auch niemand für den Zaun zuständig. Auch telefonisch habe Hösl ihr Glück bei der Firma H.-H. Peckmann UG versucht, die sich nach eigenen Angaben um vorbereitende Baustellenarbeiten kümmert – ohne Erfolg. Der Versuch einer Kontaktaufnahme dieser Zeitung blieb ebenfalls unbeantwortet.

Seit einer Woche ruhen die Arbeiten an der Bundesstraße wieder komplett. „Und dabei hatten wir die Hoffnung gehabt, es geht endlich voran“, so Hösl. Sie habe Eigentümer Tarek Maskun, der für eine telefonische Stellungnahme ebenfalls nicht erreichbar war, bereits angeschrieben. „So wie es jetzt ist, ist es ein unhaltbarer Zustand“, sagt die Bürgermeisterin. Allerdings könne man im Moment nicht viel machen.

Doch Hösl gibt sich kämpferisch. Im Rat sollen bald Möglichkeiten eruiert werden, um Maskun eine Frist zu setzen, „damit zum Sommer hin die Baustelle endlich verschwindet“ – und um den Schaukasten aus seinem unfreiwilligem Exil wieder zu befreien.

Abriss noch in diesem Monat

Doch das ist möglicherweise gar nicht nötig. Nach Angaben des Landkreises hat Maskun der Bauaufsicht versichert, dass der Abriss noch in diesem Monat komplett vollzogen wird und somit auch der Zaun bald wieder verschwindet. Nach Kenntnisstand des Landkreises befindet sich jener im Übrigen auf dem Grundstück von Maskun. „Wir weisen den Eigentümer trotzdem noch einmal darauf hin, dass für eine Nutzung darüber hinaus eine Sondererlaubnis der Verwaltung nötig wäre“, sagt Anja Gewald, Sprecherin des Landkreises.  js

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