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Schlüter: Im Herbst ist Schluss

Bürgermeister will Nachfolger küren lassen Schlüter: Im Herbst ist Schluss

Die Gemeinde Suthfeld bekommt im Herbst dieses Jahres einen neuen Bürgermeister. Amtsinhaber Horst Schlüter möchte bereits mit etwas Abstand zur Kommunalwahl 2016 abtreten und einen Nachfolger wählen lassen.

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Horst Schlüter

Quelle: gus

Suthfeld. Dass der Rieher, der bei der Wahl 2016 69 Jahre alt sein wird, nicht noch einmal kandidieren will, ist nicht neu. Auch dass Schlüter seine Ratsarbeit in Gänze einstellen will, überrascht nicht wirklich. Doch mit der Aussage, dass der Fasselabend am vergangenen Freitag sein letzter gewesen sei, hatte der SPD-Politiker für Überraschung gesorgt. Denn der nächste Fasselabend soll im Frühjahr, und damit ein Dreivierteljahr vor der Wahl über die Bühne gehen.

 Auf Nachfrage erklärte Schlüter, er wolle nicht bis zum letzten Tag im Amt bleiben und dann seiner Fraktion alles Weitere überlassen. Daher solle bereits am Sonntag, 22. März, bei der SPD-Hauptversammlung bekannt gegeben werden, wer sein Nachfolger wird. Die Gespräche dazu laufen, so Schlüter, der aber noch bis zur Wahl im Suthfelder Rat bleiben will, ebenso wie im Nenndorfer Samtgemeinderat.

 Denn die Sozialdemokraten wollen den Posten selbstredend in ihren Reihen behalten. Im Rat haben sie mit 7:4 Mandaten eine klare Mehrheit gegenüber der CDU. Doch schon seit der Kommunalwahl 2011 spürt die SPD-Fraktion, dass ihre CDU-Ratskollegen nicht alles widerspruchslos hinnehmen. So hatte es beispielsweise einen Zwist darüber gegeben, dass die SPD die Prioritäten bei der Besichtigung sanierungsbedürftiger Straßen festgelegt habe.

 Möglicherweise will Schlüter auch deshalb dem Suthfelder SPD-Bürgermeisterkandidaten 2016 einen gewissen Amtsbonus mit auf den Weg geben. Dieser könnte sich ein Jahr lang einarbeiten und sein Profil schärfen. Im Herbst soll im Rat die Wahl des neuen Bürgermeisters erfolgen. Schlüter ist seit 15 Jahren im Amt.

 Der „Neue“ wird höchstwahrscheinlich nicht mehr in Personalunion Gemeindedirektor sein. Schlüter geht davon aus, dass ab Herbst 2015 jemand im Bad Nenndorfer Rathaus die Verwaltungsgeschäfte führt. gus

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