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Tiefbauplaner wird Bau neuer Windkraftanlagen begleiten

Probleme nicht wiederholen Tiefbauplaner wird Bau neuer Windkraftanlagen begleiten

Neues zu den geplanten Windrädern im Bereich Waltringhausen/Riehe entlang der Autobahn hatte Suthfelds Bürgermeister Horst Schlüter bei der jüngsten Bauausschusssitzung zu berichten. Vor allem habe die Gemeinde erfolgreich darauf bestanden, dass ein externer Tiefbauplaner damit beauftragt wird, die Bauarbeiten zu begleiten, „damit nicht das Gleiche passiert wie vor 15 Jahren“.

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Suthfeld (kle). Damals sei der Bau der ersten Windkraftanlagen aus Sicht der Gemeinde Suthfeld nicht so günstig verlaufen, erklärte Schlüter. Zu wenig sei darauf geachtet worden, innerhalb der Gemeinde die Wege an die Bedürfnisse der schweren Baufahrzeuge anzupassen oder im Nachhinein auf mögliche Schäden einzugehen. Der damals Zuständige sei direkt aus den Reihen der Samtgemeindeverwaltung gekommen und schon zeitlich mit dieser Aufgabe überfordert gewesen. „Deshalb wollten wir diesmal gerne ein externes Tiefbauplanungsbüro, und der Investor ging darauf ein“, erklärte Schlüter.
In Bezug auf die Höhe der zukünftigen Anlagen hatte Schlüter ebenfalls eine gute Nachricht zu verkünden. Die Konzentrationsfläche an der Autobahn – südlich der bereits stehenden Anlagen –, die Platz für drei Windräder bietet, ist bekanntlich nicht Teil des städtebaulichen Vertrages, der für das Gebiet bei Ohndorf und Rehren gilt und nach dem die dortigen Anlagen nicht höher sein dürfen als 150 Meter. Bei Rehren gilt damit die maximale Höhenbegrenzung von 190 Metern – das wären 55 Meter mehr als bei den bestehenden Bauwerken. Allerdings, beruhigte Schlüter, habe sich herausgestellt, dass die Konzentrationsfläche gar nicht groß genug für drei Windräder eines solchen Ausmaßes wäre. „Die stünden sich dann selbst im Weg.“ Die 190 Meter könnten also wohl längst nicht ausgeschöpft werden, „trotzdem werden die neuen Anlagen sicher um einiges höher sein als die bisherigen“.
Als positiv bewertete Schlüter zudem den Entschluss der Investoren, nun doch keine komplett neue Zuwegung samt neuer Brücke über den Büntegraben bis zu den zukünftigen Windkraftanlagen anzulegen, sondern die bereits bestehenden Wege zu nutzen und gegebenenfalls entsprechend auszubauen.

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