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Trecker bleiben auf alter Strecke

Kreuzriehe/Hohnhorst Trecker bleiben auf alter Strecke

Nun müssen die Anlieger der Mathestraße in Hohnhorst und der Sölvienstraße in Kreuzriehe noch ein weiteres Jahr mit den Maistransportern zurecht kommen: Der Ausbau des parallel zum Haster Bach verlaufenden Feldweges zur Bad Nenndorfer Biogasanlage wird in der diesjährigen Maiserntesaison nicht realisierbar sein.

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Der Mais ist bereits gut gediehen. Die Transporter sollen erst über den Feldweg rollen, sobald dieser ausgebaut ist.

Quelle: on

Kreuzriehe/Hohnhorst. Dies teilte der Suthfelder Bürgermeister Horst Schlüter auf Anfrage mit.

 Doch im kommenden Jahr, so hofft er, soll die Verkehrsbelastung der Sölvienstraße durch die Maistransporte der Vergangenheit angehören. Dafür werde zurzeit ein Musterpachtvertrag geprüft. Mit diesem sollen die Landbesitzer, auf dessen Flächen sich der Feldweg am Haster Bach teilweise befindet, ihr Land unkompliziert für den geplanten Wegeausbau verpachten können.

 Die Pachtverträge sollen für jeweils 30 Jahre gelten. Zwischen 600 und 800 Euro pro Jahr und Hektar gepachtetes Land soll den Eigentümern geboten werden. Als Einmalzahlung nach Abschluss des Vertrages. Die ersten Pachtverträge werden den Landeigentürmern bereits im Oktober vorgelegt, sagt Schlüter.

 Eine Hürde auf dem Weg der Landverpachtung bestehe noch in der unterschiedlichen Gemeindezuständigkeit. So lägen Teile des zu pachtenden Areales auf dem Gemeindegebiet von Hohnhorst, Suthfeld und der Stadt Bad Nenndorf. Über die Kosten zur Pachtung des Landes könne er keine Angaben machen, sagt Schlüter.

 Allerdings würden diese bei den geschätzten Ausbaukosten für den Feldweg von etwa 150000 Euro kaum ins Gewicht fallen. In den Suthfelder Haushalt werden für das Bauvorhaben 70000 Euro eingeplant.

 Sobald die Flächen durch die Pachtverträge in Gemeindebesitz sind, werden die exakten Planungen für den Wegeausbau in einem Stadthäger Planungsbüro weitergehen. Zurzeit ruhe die weitere Erarbeitung der Pläne.

 Damit sieht es so aus, als kämen auf die Anlieger der betroffenen Straßen wieder die altbekannten Szenarien zu: Zurzeit werde beim Ordnungsamt der Samtgemeinde Nenndorf wieder ein Antrag auf ein zeitlich begrenztes absolutes Halteverbot auf der Sölvienstraße vorliegen, sagt Schlüter.

 Mit dem von den Biogasanlagen-Betreibern eingereichten Antrag soll dafür gesorgt werden, dass die Maistransporter bei ihrer Anfahrt zur Biogasanlage nicht von haltenden Fahrzeugen behindert werden. „Aber das ist auch ein Druckmittel, um unsere Situation deutlich zu machen“, sagt Schlüter. on

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