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Unerwünschtes verhindern

Bauausschuss bringt B-Plan für Ex-Hattendorf-Gelände auf den Weg Unerwünschtes verhindern

Was auf dem Grundstück des im Abriss befindlichen Gasthauses Hattendorf neu entsteht, ist offen. Eigentümer Tarek Maskun hat nach eigenen Angaben noch keine konkreten Pläne. Die Gemeinde Suthfeld stellt derweil bereits die Weichen, um dort zumindest keine unerwünschte Entwicklung zuzulassen.

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Schräg gegenüber dem ehemaligen Gasthaus Hattendorf befindet sich eine nicht gerade ansehnlich Immobilie.

Quelle: gus

KREUZRIEHE. . Die Gemeinde Suthfeld stellt derweil bereits die Weichen, um dort zumindest keine unerwünschte Entwicklung zuzulassen.
Dafür hat der Bau-, Wege- und Umweltausschuss jetzt einen Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Dieser heißt Südlich Marienstraße – nach dem Weg, der von der Bundesstraße aus in etwa um Hälfte des Ex-Gaststättengrundstückes verläuft. Dieses Areal soll künftig genauen Regeln hinsichtlich der Bebauung und der Ansiedlungsmöglichkeit von Gewerbe unterliegen.
Zur Debatte stand eine Kombination aus einem Wohngebiet und einem Mischgebiet direkt an der B 442, wo nicht störendes Gewerbe, Handwerksbetriebe, Gastronomie und Dienstleister erlaubt wären. Ausgeschlossen wären Vergnügungsstätten wie Spielhallen und Diskotheken, was angesichts der direkt davor verlaufenden Bundesstraße schließlich nicht völlig illusorisch wäre. Es gilt, die umliegenden Wohngrundstücke insbesondere vor nächtlichem Lärm zu schützen.
Laut dem Entwurf des Bebauungsplans ist angedacht, Wohnbebauung und Gewerbe, das der Versorgung der eigenen Bevölkerung dient, vorzuziehen. Gestalterisch würde eine Gebäudehöhe von maximal zwei Geschossen festgelegt. Diesen Entwurf hat das Ingenieurbüro Reinold vorgelegt.
Dieter Seifert (beratendes Mitglied der SPD) war eher für ein Mischgebiet auf der gesamten Fläche. Dem schloss sich Marko Volker (beratendes Mitglied der CDU) an. Bürgermeisterin Katrin Hösl plädierte dafür, den Prozess erst einmal anzuschieben und den genauen Zuschnitt von Misch- und/oder Wohngebiet später festzuzurren.
Der Planentwurf soll nun öffentlich ausgelegt werden, und jeder Bürger, aber auch Träger öffentlicher Belange wie Rettungsdienst und Naturschutz, können das Papier einsehen und Stellung dazu nehmen. Gibt es keine Einwände, die der Verabschiedung des Bebauungsplans entgegenstehen, kann er beschlossen werden.
Wie wichtig das Gebiet für den Ort Kreuzriehe ist, zeigt die Entwicklung der vergangenen zwei Jahrzehnte. Vor Jahren hatte es schräg gegenüber dem Gasthaus Hattendorf noch einen Dorfladen gegeben. Es folgten Gastronomen – der letzte hat ängst aufgegeben.
Aus dem kleinen gewerblichen Zentrum des Ortes ist nach dem Gaststättenbrand eine Brache geworden. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich mit dem Kreuzrieher Teich das örtliche Kleinod. gus

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