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Alles deutet auf Tierquälerei hin

Lauenhagen / Katze misshandelt Alles deutet auf Tierquälerei hin

Katzenbesitzerin Melanie Aldag ist schockiert: Alles deutet daraufhin, dass die kleine Katze „Socke“ Opfer eines Tierquälers geworden ist.

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Katze „Socke“ ist seit ihrer Verletzung sehr zurückhaltend.

Quelle: kil

Eine ganze Nacht lang war die schwarze Katze mit den weißen Pfoten verschwunden, bis sie am nächsten Morgen völlig verängstigt und mit hängendem Schwanz wieder vor der Tür stand.

Der Tierarzt diagnostizierte einen glatten Wirbelbruch im Schwanz, direkt über dem Becken, erzählt Aldag. Da der Vierbeiner ansonsten überhaupt keine Verletzungen davon getragen hat, könne man einen Unfall ausschließen. Es sieht offenbar alles danach aus, dass jemand die Katze am Schwanz gepackt, durch die Luft geschleudert und weggeschmissen hat.

Aldag und ihre Mutter Ursula Schweer sind fassungslos über den Vorfall, der sich in der Nacht ereignet hat, als gerade das Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft lief. Gebessert hat sich der Zustand von „Socke“ bislang nicht. „Die Nerven sind bis in die Schwanzspitze zerstört“, erklärt Aldag, die die Katze als Baby aus dem Tierheim geholt hat. Auch der Schließmuskel funktioniert nicht mehr. „Sie ist inkontinent und die Behinderung bleibt.“ Daher kann Aldag den Vierbeiner auch nicht mehr alleine durch die Wohnung, geschweige denn im Freien laufen lassen.

Ohne Gefühl im Schwanz ist der Gleichgewichtssinn des Tieres eingeschränkt und mit dem Klettern und Springen funktioniert es auch nicht mehr so richtig. Während andere Katzen permanent ihren Schwanz bewegen, ihn zum Spielen einsetzen oder ihren Gemütszustand damit ausdrücken, hängt „Sockes“ Schwanz nur noch schlaff herunter.

Auch den Kontakt zur zweiten Familienkatze und ihrem Hund hat Aldag aus Angst erst einmal eingestellt, denn die verängstigte Katze braucht Ruhe. „Aber ein Leben lang kann ich sie auch nicht einsperren“, meint die junge Mutter traurig. Eine Katze brauche schließlich seine Freiheiten. Nur noch mit einem unguten Gefühl lässt sie seit dem Vorfall ihre zweite Katze „Otis“ in die Natur, aus Angst, dass so etwas wieder passiert. „Socke“ habe sich für gewöhnlich nur im näheren Umkreis des heimischen Gartens aufgehalten. Eine Anzeige gegen unbekannt möchte Aldag demnächst noch erstatten.

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