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Bauhof zieht ins ehemalige Spritzenhaus

Neue Verwendung Bauhof zieht ins ehemalige Spritzenhaus

Die Lauenhäger haben eine Verwendung für ihr ehemaliges Feuerwehrhaus. Das hat Bürgermeister Siegbert Krickhahn bei der Sitzung des Gemeinderates mitgeteilt. Der Bauhof soll in dem leer stehenden Gebäude untergebracht werden.

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Das Lauenhäger Feuerwehrhaus wird bald zum Bauhof.

Quelle: bab

Lauenhagen. Die Gemeinde hat außerdem ihre Stromlieferverträge gekündigt und will die Stromversorgung nun öffentlich ausschreiben. Lauenhagen erhofft sich dadurch Einsparungen. Das Feuerwehrgerätehaus sei inzwischen wieder von der Samtgemeinde in das Eigentum der Gemeinde übertragen worden, sagte Krickhahn, der wie alle anderen Ratmitglieder auch der Wählergemeinschaft Hülshäger und Lauenhäger Bürger (WHLB) gehört. Der Bauausschuss habe sich das Gebäude angeschaut und festgestellt, dass es in gutem Zustand sei. Lediglich das Dach der angrenzenden Doppelgarage müsse erneuert werden.

„Das ist nichts auf Dauer“

„Es ist eine tolle Sache, dass wir das Feuerwehrhaus übernehmen können“, sagt Krickhahn auf Nachfrage. Die Utensilien, die der Bauhof benötige seien bisher privat untergebracht. „Das ist nichts auf Dauer“, meint der Bürgermeister. Es sei angebracht, dass das Material eine endgültige Bleibe bekomme. „Das passt von der Größe her“, sagt Krickhahn zu dem Platz, der den Lauenhägern im Gerätehaus zur Verfügung steht.

Der Gemeinderat hat sich ferner einstimmig dafür ausgesprochen die Stromlieferverträge zu kündigen. Wie Krickhahn ankündigte, werde sich Lauenhagen an einem Ausschreibungsverfahren beteiligen. In der Samtgemeinde Nienstädt sei dies bereits erfolgreich gewesen, dort sei ein fünfstelliger Betrag eingespart worden. Wie der Bürgermeister berichtete, werden sich auch andere Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Niedernwöhren an diesem Prozess beteiligen. Die derzeitigen Verträge liefen Ende 2017 aus.

Freistellung beantragen

Ein weiteres einstimmiges Votum fiel hinsichtlich der Neuregelung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand. Wie Krickhahn erläuterte, sei die Kommune bei der Abrechnung von Aufträgen laut EU-Gesetzgebung nun ebenfalls umsatzsteuerpflichtig. Es könne jedoch bis 2020 noch so verfahren werden wie bisher. Die Gemeinde will deshalb beim Finanzamt bis dahin eine Freistellung beantragen. Gemeindedirektor Sören Schütte wurde vom Rat beauftragt, das Finanzamt zu informieren, dass noch bis zum 31. Dezember 2020 nach den derzeitigen Modalitäten abgerechnet wird. bab

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