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Ernte gut, alles gut

Lauenhagen / Erntefest Ernte gut, alles gut

Jeder Lauenhäger weiß: Wenn nur noch der Mais auf den Feldern zu sehen ist, steht das Erntefest vor der Tür. Dementsprechend wurden alle Vorbereitungen getroffen – die passende Trachtenkleidung angezogen, Heim und Hof gesäubert und die Trecker bereitgestellt. Denn an diesem Wochenende war es wieder soweit.

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Bereits beim ersten Tanzstopp im Westerfeld waren die Straßen prall gefüllt und das Publikum konnte zwei Trachtentänze bestaunen.

Quelle: js

Lauenhagen. Bereits am Freitag ließen es die Discjockeys von „Real Sound Project“ krachen. Zwischen 700 und 800 Menschen wollten sich den Auftakt des Erntefestes im Festzelt auf dem Sportgelände nicht entgehenlassen.

 Etwas verkatert, doch nicht minder motiviert, trafen sich alle Teilnehmer des Festumzuges am Sonnabend auf dem Parkplatz des Friedhofs. Pünktlich um 13 Uhr setzte sich der Tross aus 22 von Treckern gezogenen Wagen in Bewegung. Unter anderem war die Dorfjugend Wiedensahl, die Junior-Dorfjugend Lauenhagen/Hülshagen und die Dorfjugend Meerbeck vertreten.

 „Im vergangenen Jahr waren nur 18 Wagen dabei“, sagte Jan Tielking, Vorsitzender der Festgemeinschaft der örtlichen Vereine. 2014 gäbe es weniger Überschneidungen mit anderen Erntefesten und somit hätten sich auch mehr Leute am Umzug beteiligt.

 Nach einigen Metern Fahrt hielt die Kolonne zum ersten Mal im Westerfeld an. „Gleich geht die Tanzdarbietung los“, erklärte Tielking. Nachdem alle Teilnehmer aus den Wagen ausgestiegen waren und sich in einer Lücke mittig der Kolone getroffen haben, starte der unterstützende Hobby-Discjockey Willi Kreft seine Anlage. Es folgten zwei klassische Trachtentänze, die das Publikum zum Toben brachten.

 Kurze Zeit später setzte sich die Kolonne jedoch wieder in Bewegung, schließlich hatte man ein straffes Programm vor sich: Nach weiteren Tanzstopps und dem Abholen der Erntekrone, zog der Umzug ins Festzelt auf dem Sportplatz ein.

 Eine kurze Verschnaufpause musste genügen, dann ging die Party weiter. Ab 20 Uhr sorgten „Die Lichtensteiner“ für ausgelassene Oktoberfeststimmung im Festzelt. „Es dauert in der Regel keine zwei Lieder, da tanzen die Leute schon auf den Tischen“, sagte Tielking. Wer dort dabei sein wollte, musste sich im Vorfeld allerdings beeilen. „Die 950 Karten waren bereits am ersten Tag des Vorverkaufs vergriffen“, erklärte der Vorsitzende der Festgemeinschaft.
 

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