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Geschenke mit schönem Schein

Kunsthandwerk Geschenke mit schönem Schein

 Scherenschnitte und Specksteinfiguren, Porzellanmalerei und Silberschmuck: Die Kunsthandwerk-Ausstellung im Lauenhäger Bauernhaus und im Fachwerkhaus Hülshagen 1 nebenan bestückten am Wochenende mehr als 20 Anbieterinnen mit unterschiedlichsten Kreationen. Eingeladen hatte der Förderverein Lauenhäger Bauernhaus.

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Glitzerndes und Kuscheliges: Schmuckwaren interessieren die Besucher

Quelle: sk

Lauenhagen (sk). Was schenkt man jemandem, der schon „alles hat“ oder dessen Geschmack man nicht gut kennt? Gutscheine oder Geld sind wenig poetische aber probate Alternativen. Für Letzteres hatte Marianne Timmer äußerst kreative Darreichungsformen gebastelt – samt echten Banknoten. „Es ist so faszinierend!“ freute sich Besucherin Rosalinde Müller, die schon zum zweiten Mal am Stand der Obernkirchnerin vorbeischaute. „Sylt“ gab es als Motiv zu erwerben. Auf einer tablettgroßen Styroporplatte war ein Relief gestaltet: die Insel, ein Strandkorb, eine Flaschenpost mit Geldschein drin und viele Fische, gefaltet aus Euro-Scheinen. Insgesamt 100 Euro sind im Kunstwerk verbaut.
Kuscheliges hatte Ingrid Krömer im Angebot: Ein Dutzend gestrickte bunte Püppchen mit aufgestickten Gesichtern drängelten sich in einem Korb. Zum ersten Mal präsentierte die Stadthägerin außerdem eine neue Handarbeitsidee: Auf Leinen, das noch aus dem Besitz ihre Mutter stammt, hat Ingrid Krömer Blumen- und Herzmotive appliziert. Als Tischläufer eignet sich die Handarbeit.
Naturmaterial verwendet seit vielen Jahren auch Marion Riediger. Aus der perlmuttreichen Schale der Paua-Muscheln fräst die Kunsthandwerkerin Schmuckformen, die sie mit reinem Lötzinn einfasst. Nicht gedreht und nicht gezogen: Wie ihre reich verzierten Kerzen aus reinem Bienenwachs entstehen, hat Gundula Piel erläutert, die zum ersten Mal bei der Lauenhäger Kunsthandwerk-Ausstellung dabei war. Die Imkerin nutzt eine metallene Gussform, in die das heiße Wachs gefüllt wird. Ist die Masse erkaltet, kann die Form, versehen mit einem Scharnier, aufgeklappt und die fertige Kerze herausgenommen werden. Hundert Jahre alt sei die Form, erzählte Piel. Das Gerät sei in Besitz ihres „Bienenvaters“ Ewald Homburg. Von ihm habe sie das Imkerhandwerk gelernt. Nicht nur Wachsprodukte auch Honig und Honiglikör konnten die Besucher bei Gundula Piel erwerben.
Herzhaftes und Süßes gab es im Zelt: Statt Standgebühren zu entrichten, spendeten die 20 Ausstellerinnen jeweils eine Torte. Außerdem waren Bratwurst, Erbsensuppe und Kaffee im Angebot – eine warme Wohltat am nassen Novembersonntag.

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