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Afrika-Atmosphäre im Kirchenschiff

Meerbeck /Partnerschafftsgottesdienst Afrika-Atmosphäre im Kirchenschiff

Statt Orgelmusik leitete Shakiras „This time for Africa“ vom Band den Gottesdienst ein: In der Meerbecker Kirche ist am Sonntag ein Partnerschaftsgottesdienst gefeiert worden, um die Verbundenheit der Schaumburg-Lippischen Landeskirche mit dem Kirchenkris Kgetleng zum Ausdruck zu bringen. Zeitgleich feierte auch die Partnergemeinde in Südafrika Gottesdienst.

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Schwungvolle Lieder begleitend en Gottesdienst.

Quelle: kil

Meerbeck (kil). Der Chor „Chorios“ aus Pollhagen und das Partnerschaftskomitee der Landeskirche verbreiteten im Kirchenschiff einen Hauch von Afrika, wo Gottesdienst bekanntlich etwas schwungvoller und lauter gefeiert wird. So wurden bekannte Kirchenlieder nicht nur auf Deutsch, sondern auch in der Sprache der Partnergemeinde gesungen – und „Chorios“-Mitglied Uwe Herde forderte die Gäste auf, etwas zügiger zu singen – „und wenn Sie jetzt noch lächeln, dann ist es fast afrikanisch“.

Der südafrikanische Pastor aus Hermannsburg Morwaeng Motswasele erinnerte in seiner Predigt an die Anfänge der Partnerschaft 1988, „einer schweren Zeit“ für die schwarzen Christen in Südafrika. Er sprach von den damaligen Unruhen in den Townships, der politischen Apartheid, der Trennung von Schwarzen und Weißen. Die politischen Strukturen hatten sich so festgesetzt, dass man kaum an eine Veränderung geglaubt habe. Erst 1994 habe es die ersten demokratischen Wahlen gegeben. „Die Partnerschaft stellte einen Akt der Solidarität dar“, von weißen und schwarzen Christen, sagte Motswasele.

Die Partnerschaft ist nach Angaben von Michael Bürger, Südafrika-Beauftragter der Landeskirche, nicht in erster Linie eine finanzielle, auch wenn die lutherischen kirchengemeinden in Südafrika eher arm seien. Im Vordergrund stehe der Austausch. Im Wechsel besuchten sich die Partnerschaftskomitees alle zwei Jahre. Auch darüber hinaus pflege man den Kontakt, was aufgrund des Kommunikationsnetzes in Südafrika nicht immer ganz einfach sei. „Eine E-mail kann auch mal 14 Tage brauchen.“

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