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Brass-Band bringt Schwung in die Kirche

„Arcadia Moravian Brass Band“ Brass-Band bringt Schwung in die Kirche

So viel Jubel und Applaus ist in deutschen Kirchen eher selten zu hören. Mächtig viel Schwung haben südafrikanische Musiker am Donnerstagabend in die Meerbecker Kirche gebracht. Die „Arcadia Moravian Brass Band“ aus Port Elisabeth bot den Gästen einen stimmungsvollen und lebhaften Konzertabend mit Blechblasmusik, Tanz und Gesang.

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Nicht nur mit ihren Instrumenten können die Gäste aus Port Elisabeth umgehen, auch mit Gesang und kleinen Tanzeinlagen überzeugen die Musiker.

Quelle: Kil

MEERBECK. Damit alle es verstehen konnten, hielt Pastor Cord Wilkening seine Begrüßung auf Deutsch und Englisch. „Musik ist vielleicht der ehrlichste Weg, miteinander zu kommunizieren“, sagte er zu Beginn. Und während der Dirigent des südafrikanischen Ensembles die Musikstücke ankündigte, sprang Wiebke Ostermeier, Leiterin des Meerbecker Posaunenchors, als Dolmetscherin ein.

Der örtlichen Musikgruppe ist es auch zu verdanken, dass die Brass-Band ihren Weg nach Meerbeck gefunden hat, denn zwischen den Ensembles besteht seit mehr als zehn Jahren eine enge Freundschaft, zu der auch gegenseitige Besuche gehören.

Das Motto der südafrikanischen Gäste lautete an diesem Abend „To God be the glory, great things He hath done.“ Das bedeutet: „Gott sei die Herrlichkeit, große Dinge hat er getan.“ Die Musikstücke beschränkten sich aber keineswegs auf rein spirituelle Lieder. Auch die Beatles würdigte das Ensemble mit „Yesterday“ und brachte mit „The Lion sleeps tonight“ ein wenig Musical-Flair in die Kirche.

„Wir lieben unsere Tradition und unsere Musik“

Großen Applaus ernteten die Musiker ebenfalls für „Raindrops keep fallin‘ on my Head“, bevor die Stimmung nach einigen traditionell afrikanischen Stücken noch ausgelassener und der Applaus noch lauter wurde. „Wir lieben unsere Tradition und unsere Musik“, so der Dirigent. Und das konnte man sehen.

Zwischendurch legten die Musiker ihre Instrumente auch mal zur Seite, um einige Tanzbewegungen zum Besten zu geben. Die Freude an der Musik sprang dabei auch sichtlich auf das Publikum über, das beherzt mitklatschte. Als die Musiker ihre letzten Melodien gespielt hatten, wollte sie das Publikum noch längst nicht gehen lassen. Als Zugabe bot die Brass-Band etwas Gesang an. „Das war schön, aber wir wollen mehr Musik“, scherzte Wilkening – mit Erfolg, es gab eine weitere Zugabe, gefolgt von reichlich Applaus, Jubel und sogar ein paar begeisterten Pfiffen. kil

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