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Ein Stück Tradition erhalten

Erntefest Ein Stück Tradition erhalten

Eine lange Tradition ist am Sonnabend in Volksdorf gepflegt worden.

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Bei dem Abholen der Krone zum Auftakt des Erntefestes darf lautstarke musikalische Untermalung nicht fehlen. 

Quelle: ano

VOLKSDORF. Das Abholen der Erntekrone im Zuge des Erntefestes ist eine Zusammenkunft, bei der zahlreiche der insgesamt rund 430 Volksdorfer erscheinen, um gemeinsam die Dorfgemeinschaft zu pflegen.

Das Abholen der Krone, das dieses Jahr bei den Eheleuten Volker und Gabriele Bolte anstand, stellte die Eröffnung der Feierlichkeiten dar. Unzählige Volksdorfer sämtlicher Altersgruppen hatten sich auf deren Hof an der Bornstraße versammelt und verfolgten dort eine launige Rede von Volker Bolte, der bei den Ausführungen zeitgleich betonte: „Mein Dank geht an die Dorfjugend, die einen erheblichen Beitrag zum stattfindenden Ereignis geleistet hat.“

Die Krone befand sich an dem zurückliegenden Wochenende dabei nicht zum ersten Mal an dieser Örtlichkeit. In den Achtzigern war sie schon einmal bei den Eltern von Volker Bolte abgeholt worden und kehrte damit an einen vormaligen Ort zurück.

 Zu den prägenden Elementen der Veranstaltung gehören Tänze, die am Sonnabend auch in großer Zahl dargeboten wurden. Dabei handelt es sich indes lediglich um einen der vielen Programmpunkte, wie Hanna Buhr vom Vorstand der Dorfjugend aufzeigte: „Anschließend gibt es einen Festakt auf der Wiese bei Kaffee und Kuchen, weitere Tänze und am Abend folgt eine Party, bei der das DJ-Team DMW Projekt auflegt.“

Sonntags geht es etwas ruhiger zu. Auf den Gottesdienst um 10 Uhr folgt das Katerfrühstück, bevor sich das Ganze langsam seinem Ende zuneigt.

 Auf das Zusammengehörigkeitsgefühl, das im Meerbecker Ortsteil besteht, ist man stolz. So meinte der stellvertretende Bürgermeister von Meerbeck, Ernst Führing: „Es ist hervorragend, dass es noch so viele Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die bereit sind, ein Stück Tradition in unseren Dörfern aufrecht zu erhalten.“

Doch ganz frei von Sorgen ist man auch in Volksdorf nicht. Führing: „Wenn wir Einkaufsmöglichkeiten oder Geschäftsstellen der Banken vor Ort nicht nutzen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie geschlossen werden. Jeder von uns hat es selbst in der Hand, sein Umfeld zu gestalten.“ ano

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