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Feuer und Flamme für Folkmusik

Meerbecker stellt CD vor Feuer und Flamme für Folkmusik

Seit er in den achtziger Jahren eine Radiosendung mit Folkmusik gehört hat, ist das Feuer für diese Musik in Peter Lindwedel entfacht. Der 49-jährige Meerbecker ist Buchhalter und Hobbymusiker und hat jetzt seine erste CD veröffentlicht.

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Peter Lindwedel hat seine Leidenschaft für die Folkmusik entdeckt. Seine Lieder begleitet er auf seiner Gitarre und manchmal auch mit der Mundharmonika.

Quelle: kil

Meerbeck. Unter dem Künstlernamen „Ar Men“ – das bedeutet im Bretonischen „Fels“, genau wie der Name Peter im Französischen – hat sich der Singer-Songwriter ins Tonstudio gewagt, um 14 eigene Lieder aufzunehmen. Deutsche und englische Folksongs mit Einflüssen aus Pop und Country, manche besinnlich und ruhig, andere schmissig und voller Leben.

 „Seit ich denken kann, hat mich Musik umgeben“, sagt der 49-Jährige. Sein Vater war in der Kirchenmusik engagiert, als Junge spielte Lindwedel Posaune, brachte sich später selbst Gitarre bei, um seinen Gesang zu begleiten. „Den Kick“ bekam er, „als ich die Folkmusik für mich entdeckt habe. Das hat mein Leben verändert“, sagt er. Simon & and Garfunkel, Hannes Wader, Nil Young – die Songs berühmter Künstler hat er nachgesungen und liebend gerne ihre Konzerte besucht. „Ich war ein bisschen zu jung für Woodstock“, trotzdem hatten es ihm auch die Künstler dieser Zeit angetan. Seine Liebe zu irischem Folk mit Balkanmelodien und amerikanischen Einflüssen hat der irische Folkmusiker Andy Irvine geprägt. „Der hat mich gewaltig inspiriert“, sagt der 49-Jährige, der vor rund zehn Jahren nach Meerbeck gezogen ist. Ursprünglich kommt er aus dem Raum Goslar. Irvine war für ihn ein Wegbereiter, der ihm gelehrt hat, nicht nur in eine musikalische Richtung zu denken.

 Anfangs hat er nur für sich gesungen, durch Workshops dann Kontakte zu anderen Musikern geknüpft, um gemeinsame Projekte zu starten. Um sein Selbstbewusstsein aufzubessern, hat er sich als Straßenmusiker auf Reisen gemacht. „Das ist eine tolle Möglichkeit, um Musik und Reisen zu verbinden.“ Schlechte Erfahrungen habe er dabei nicht gesammelt, dafür hat er gelernt, laut und kräftig zu singen.

 Diesen Schwung kann man auf seiner ersten CD spüren. Unter dem Titel „Earth Air Fire And Water“ singt er über Liebe, das Leben, die Natur, fremde Länder und vieles mehr. Seine Songs könne er nicht planen, die Ideen kommen in besonderen Situationen – auf Reisen oder in einer Liebesbeziehung.

 „Ich bin ein schlechter Klinkenputzer“, gibt Lindwedel zu, der schon einige Auftritte hatte – am liebsten in Cafés oder kleinen Kulturvereinen. In Kneipen spielt er eher ungern – nur im Hintergrund zu singen, während an der Theke das Bier fließt, sei nicht so sein Ding. Für Auftrittsmöglichkeiten bei privaten Feiern sei er hingegen gerne zu haben.

 Mehr Informationen zu Peter Lindwedel und seiner CD „Ar Men“ gibt es auf der Facebookseite www.facebook.com/ar.men.folk und via E-Mail an ar.men.folksinger@gmail.com. kil

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