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Ganz schön wach

„Kreuz & Quer“ und Projektchor begeistern Ganz schön wach

Jazz, Reggae, Ballade, geistliche Songs und afrikanische Musik: Der Probsthäger Chor „Kreuz & Quer“ hat am Sonntag in der Meerbecker Kirche ein schwung- und genussvolles sowie musikalisch hervorragendes Weihnachtskonzert gestaltet.

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Mit Elan: Der Projektchor präsentiert sich seinem Publikum. 

Quelle: sk

Meerbeck. Mit dabei: Der Projektchor für Jugendliche.

Erst seit drei Monaten treffen sich die Jugendlichen zur Probe und haben sich in der Zeit ein kleines Repertoire erarbeitet. Am Konzertende stachen die jungen Sänger optisch mit roten Weihnachtsmannmützen aus dem Gesamtensemble hervor. Bis dahin empfahl „Kreuz & Quer“-Sängerin Jutta Reckmann 700 Kirchenbesuchern, den Alltagsstress auszuklinken: „Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit“.

„So, seid ihr wach?“ Nach einer rhythmisch gestampften und mit Fröhlichkeit intonierten afrikanischen Weise hat Chorleiter Matthias Goedecke sich rein rhetorisch der Aufmerksamkeit des Publikum versichert. Die Zuhörer in der voll besetzten Meerbecker Kirche waren seit den ersten Songs hin und weg.

Der Projektchor hatte das Konzert eröffnet. „Freedom is coming“ sangen die jungen Leute. Mit dem „Laudate omnes gentes“ schritten dann die „Kreuz & Quer“-Sänger durch das Kirchenschiff und gliederten sich in den Projektchor ein. „Friede auf Erden“ erklang im großen Ensemble, und beim „Gloria“ vergrößerte sich Klangkörper um viele hundert Stimmen. Die Konzertgäste waren aufgefordert, mitzusingen.

Ein dynamisches musikalisches Konzept verstärkte den Konzertgenuss. Nach deutschem weihnachtlichen Liedgut („Wieder naht der heilge Stern“) erklang mit „Fly me to the moon“ ein ruhiger Jazzstandard - inklusive eines samtenen Saxophonsolos von Uli Meyer. Versteckt unter der Empore bereicherten Profimusiker das Konzert: Oliver Schröder an der Gitarre, Martin Homeier am Bass und Christian Meissner am Schlagzeug. Anabell Rindfleisch spielte Querflöte und Viktoria Bilaski Geige. sk

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