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Keiner bleibt zu Haus

Volksdorf / Erntefest Keiner bleibt zu Haus

Jung und Alt, Klein und Groß haben in Volksdorf am Wochenende bei schönem Wetter und bester Stimmung gemeinsam Erntefest gefeiert.

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Die Röcke fliegen: Flotte Volkstänze beim Erntebauern in Hiddensen. 

Quelle: jed

Von Horst Jedamzik

Volksdorf. Gefühlt war das ganze Dorf auf den Beinen. Letzteres im wahrsten Sinne des Wortes, denn anders als in den umliegenden Gemeinden ist die Feiergemeinde in Volksdorf beim Umzug nicht mit bunten Erntewagen, sondern in schöner alter Tracht zu Fuß unterwegs.

Die Identifikation mit dem Erntefest ist groß. Er sei froh, nach 22 Jahren wieder Erntebauer zu sein, freute sich Steffen Ahrens. Endlich, so Ahrens, werde die Erntekrone aus dem schönen Hiddensen bei Familie Ahrens abgeholt: „Heute könnt Ihr sehen, welchen ganz besonderen Charme unser Ortsteil hat. Die Erntekronen werden in Volksdorf alle zwei Jahre neu gebunden. Damit die Krone auch im zweiten Jahr noch gut aussieht, muss sie besonders gut gepflegt werden. Laut Familie Röhrkasse, Erntebauer des letzten Jahres, kommt dabei ab und an auch Haarspray zum Einsatz.

Alte Traditionen werden in Volksdorf hoch gehalten. Auch ganz kleine Kinder wie die noch keine zwei Jahre alte Kiara Güsewelle präsentieren sich in bunter Tracht. Marah (6) und Finja Brunsmann (9): „Unsere ganze Familie ist trachtenverrückt.“ Lina Schütz (12): „Cool, wenn alle Frauen und Männer in Tracht erscheinen.“ Tine Homeier: „Das Erntefest ist ein großes Familienfest. Jeder ist auf den Beinen. Besonders schön finde ich, wenn wir alle zusammen an der Theke stehen und das Schaumburger Lied singen.“

Mit dem Einüben der Trachtentänze, die den Gästen von über hundert jungen und älteren Tänzerinnen und Tänzern beim Erntebauern und im Festzelt präsentiert wurden, ist schon vor einigen Wochen begonnen worden. Dazu hatte der Dorfjugendvorstand, bestehend aus Hanna Buhr, Daniel Meyer und Eva-Maria Völker, rechtzeitig vorher eingeladen.

Nicht im Internet, sondern mit Handzetteln. Für die Musik bei den Tanzvorführungen und beim Umzug sorgten die „Schaumburger Musikanten“ unter der Leitung von Ralf Jordan. Im proppevollen Festzelt angekommen, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Laura Lange-Daake: „Soll die Frau im Keller liegen oder lieber durch die Lüfte fliegen?“

Der persönliche Kontakt wird groß geschrieben. Beim traditionellen „Toltern“, wenn die Dorfjugend von morgens bis abends von Haus zu Haus geht, auf das bevorstehende Fest hinweist und um finanzielle Unterstützung bittet, waren Hanna Buhr & Co. in diesem Jahr nach dem Motto „70er Jahre“ in bunten Blumenkinderkostümen unterwegs. Auch Die Kuchenlisten wandern von Haus zu Haus. Wer backen will, kann sich eintragen. Am Ende hatten die Gäste die Qual der Wahl zwischen 50 verschieden Kuchen und Torten.

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