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Kirche braucht ein neues Uhrwerk

Frühlingsbasar für Restaurierung des Gotteshauses Kirche braucht ein neues Uhrwerk

An der St.-Bartholomäus-Kirche in Meerbeck sind einige Instandsetzungsarbeiten nötig. Um diese finanzieren zu können, hat der Gemeindekirchenrat einen Frühlingsmarkt organisiert, der am Sonntag, 3. Mai, ab 11 Uhr rund um das Gotteshaus stattfinden soll.

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Frühlingsbasar an der Meerbecker Kirche

Der Gemeindekirchenrat hat den Frühlingsmarkt rund um die Kirche organisiert.

Quelle: kil

Meerbeck. Wie Andrea Hitzemann vom Kirchenrat berichtet, müssen einige Türen und ein Bleiglasfenster restauriert werden. Der größte Brocken ist allerdings die Kirchturmuhr. Damit die Glocken auch in Zukunft pünktlich zum Gottesdienst läuten, muss bald ein neues Uhrwerk her. Das alte sei bereits mehrmals repariert worden, jetzt sei es Zeit für ein neues. „Wir hätten am liebsten ein mechanisches Uhrwerk und kein elektrisches“, sagt Hitzemann. Und das sei teuer.

Für die Arbeiten an Türen und Fenster zahle die Landeskirche 50 Prozent. Den Rest muss die Gemeinde selbst zusammenbekommen, sodass sich die Mitglieder des Kirchenkreises überlegt haben, einen Frühlingsmarkt auf die Beine zu stellen. Geplant ist ein buntes Programm. Die Landgärtnerei Lehnert, Hochmuth’s Blumendeele und das Kreativ-Stübchen stellen Pflanzen und Co. bereit, von dessen Verkauf immer auch ein Teil für die Kirch bestimmt ist. Zudem sind die Kirchenratsmitglieder selbst kreativ geworden. Sie haben gebastelt und getöpfert, um individuelle Deko-Artikel für Haus und Garten zu schaffen, die ebenfalls zugunsten der Restaurierung zum Verkauf angeboten werden sollen. Auch für Getränke und Speisen von Bratwurst bis Waldmeisterbowle ist gesorgt. Außerdem gibt es Kutschfahrten und Schubkarrenrennen zur Unterhaltung. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, hoffen die Organisatoren.

Die Ursprünge der Meerbecker Kirche stammen sehr wahrscheinlich aus der Romanik, vermutlich wurde sie zwischen 1013 und 1031 erbaut, wie auf der Homepage der Kirchengemeinde nachzulesen ist. Später wurde sie mehrfach umgebaut. Der letzte große Umbau, der dem Gotteshaus seine heutige Gestalt verlieh, erfolgte in den Jahren 1898/99, weiß Hitzemann. kil

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