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Konzept ist aufgegangen

Dorfgemeinschaftshaus Konzept ist aufgegangen

Seit rund drei Jahren betreibt die Gemeinde Meerbeck die ehemalige Gaststätte Alter Krug als Dorfgemeinschaftshaus. Die Entscheidung, das Gebäude zu übernehmen, hat sich gelohnt, meint Bürgermeisterin Sabine Druschke.

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Das Dorfgemeinschaftshaus läuft seit 2013 unter der Regie der Gemeinde Meerbeck.

Quelle: kil

MEERBECK. Die Verpachtung sei zufriedenstellend und das Gebäude könne finanziell plus minus null betrieben werden.

 Im Dezember 2013 hatte sich der damalige Rat zu dem Schritt entschieden, die Gaststätte zu übernehmen. Die Suche nach einem neuen Pächter hatte sich als schwierig erwiesen und so startete die Gemeinde das Projekt Dorfgemeinschaftshaus zunächst als Probebetrieb. Das Experiment hat geklappt und die Bewirtschaftung hat sich nach drei Jahren gut eingespielt, findet Druschke.

 „Es wird sehr gut angenommen“, sagt die Bürgermeisterin. Im ersten Jahr habe es sich zwar erst herumsprechen müssen, dass die Möglichkeit besteht, dort Feiern und Veranstaltungen auszurichten, inzwischen sei die Nachfrage stabil. „Wir haben zwei bis drei Feiern pro Monat“, überschlägt Druschke. In den Sommermonaten sei es zwar etwas ruhiger, aber ansonsten sei Meerbeck mit der Auslastung zufrieden. Donnerstags nutze zudem eine Tanzgruppe die Räume an der Hauptstraße 5. Anfragen für Festivitäten kommen inzwischen nicht nur aus dem Ort, sondern auch aus umliegenden Kommunen wie Pollhagen, Hespe, Nienstädt und sogar Stadthagen.

 Die Gemeinde Meerbeck hat zudem festgelegt, dass pro Wochenende nur eine Feierlichkeit zugelassen wird, berichtet die Bürgermeisterin. Wegen des Aufräumens und Vorbereitens sei dies die beste Lösung, denn bis auf eine Reinigungskraft gebe es kein Personal für die Bewirtschaftung. Die Organisation der Verpachtung macht Druschke selbst. Anlagen würden durch den Bauhof kontrolliert und gesäubert.

 Praktischerweise stehen feiernden Gruppen auch Gästezimmer in der gemeindeeigenen Immobilie zur Verfügung. Zwei Doppel- und ein Einzelzimmer kann Meerbeck in dem Haus anbieten. Das Gebäude trage sich finanziell unter anderem deshalb selbst, weil auch noch zwei Mietwohnungen vorhanden seien. Was übrigens ein weiterer Grund sei, die Feierlichkeiten an den Wochenenden auf eine zu beschränken.

 Genutzt werden können unabhängig voneinander eine Gaststube, ein Klubzimmer, ein Saal und eine Küche je nach Bedarf. Die Gebühren sind bei der Gemeinde zu erfragen. Sonderkonditionen gibt es für die jährlichen Hauptversammlungen der Vereine, die dafür keine Pacht bezahlen müssen. Die Seniorenfeier der Gemeinde wird dort ebenfalls ausgerichtet. Auch der Gemeinderat triff sich mindestens einmal im Jahr dort zur letzten Sitzung des Jahres.

 Das Konzept für das Dorfgemeinschaftshaus hat sich demnach bewährt. „Es ist ein schönes Angebot für die Gemeinde“, findet die Bürgermeisterin. „Man kann alles individuell gestalten“, sagt sie zu den Möglichkeiten, die sich im Alten Krug bieten.  bab

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