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Kranzniederlegung am Ehrenmal der Heringsfänger

Aus der Not die Heimat verlassen Kranzniederlegung am Ehrenmal der Heringsfänger

Einem wichtigen Bestandteil in der Meerbecker und der Niedernwöhrener Geschichte ist am Sonntagmorgen auf dem Friedhof der Gemeinde gedacht worden. Mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal der Heringsfänger erinnerte der Seemannsverein Niedernwöhren e.V. an all diejenigen, die bei ihrer gefährlichen Tätigkeit auf hoher See ihr Leben verloren hatten.

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Vereinsmitglieder und andere Bürger sind auf dem Weg zum Denkmal, um dort an die verstorbenen Seeleute zu erinnern. 

Quelle: ano

Meerbeck.  In vielen Fällen habe pure Not die Menschen dazu veranlasst, derlei Aufgaben anzunehmen. Wilfried Block, 1. Vorsitzender des Vereins: „Es gab hier keine Arbeit, diese Menschen befanden sich in wirtschaftlicher Notlage.“ Ein Problem, das, so Block, in unserer heutigen Zeit nach wie vor aktuell sei, auch wenn die Suchenden nun aus anderen Ländern kämen.
75 Namen sind auf dem Ehrenmal vermerkt, welches am 10. Mai 1936 eingeweiht worden war. Die erste Eintragung, ein Seefahrer, der in England gestorben war, datiert von 1901, die letzte von 1957. Antje Stoffels-Gröhl, Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Meerbeck, bezog sich auf die schmerzlichen Verlust der Angehörigen: „Für Überbringer solcher Nachrichten bedeutete so etwas immer einen sehr schweren Gang.“
An dem Meerbecker Denkmal nagt nach über 80 Jahren auch der Zahn der Zeit. Renovierungsmaßnahmen befinden sich im Gang, von Vereinsseite hofft man auf weitere Fortschritte nächstes Jahr. Pressewart Hartmut Erben: „Wir sind in Erwartung weiterer Zuwendungen. Mit diesen wäre das Ganze dann abgeschlossen.“

ano

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