Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Märchenfiguren beim Toltern erwischt

Volksdorf / Erntefest Märchenfiguren beim Toltern erwischt

Die Dorfjugend Volksdorf hat mit dem Toltern das Erntefest eröffnet. Am kommenden Sonnabend, 17. September, wird die Erntekrone aus dem Hof der Erntebauer-Familie Buhr, Volksdorf 31, in Augenschein genommen und abgeholt.

Voriger Artikel
Ein Duo an der Orgel
Nächster Artikel
Zum Richtfest fehlt nur noch das Dach

In Volksdorf toltern märchenhafte Gestalten von Haus zu Haus.

Quelle: pr.

Volksdorf (svb). Auf Hof Buhr wird zunächst einmal kräftig getanzt, bevor sich die Ernte-Gesellschaft in Richtung Festzelt in Bewegung setzt. Dort können sich die Feierlustigen mit Kaffee und Kuchen stärken und nach Belieben weiter schwofen. Ab 20 Uhr legt DJ Marko K. die richtige Musik auf, um für die Stimmung zu sorgen und den „Tanztag“ perfekt zu machen.

Am Sonntag geht das Erntefest um 10 Uhr mit einem Zeltgottesdienst weiter. Das anschließende Katerfrühstück leitet in ein gemütliches Beisammensein am Nachmittag über, wo diejenigen, die immer noch nicht genug vom Tanzen haben, noch einmal auf ihre Kosten kommen können.

Das Toltern des Volksdorfer „Jungvolks“ stand dieses Jahr unter dem Motto „Märchen“. So begab sich außer Goldmarie und Pechmarie auch die „Prinzessin auf der Erbse“ auf den traditionellen Rundgang durchs Dorf. Als männliche Begleitung waren zum Beispiel „der gestiefelte Kater“ und einige Zwerge mit von der Partie.

Es sei sehr darauf geachtet worden, dass kein Kostüm doppelt zu sehen war, erklärte Hanna Buhr. Richtig lustig wurde es schließlich, als der Tross aus der Märchen- und Feenwelt das „Hähnchen“ tanzte und sich jemand in voller Verkleidung unterwegs eine Abkühlung in einem Pool verschaffte. Die Dorfjugend tolterte aber nicht nur für sich selbst, sondern sammelte auch für den Hof Klanhorst bei Raderhorst in Nordrhein-Westfalen. Diese diakonische Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung hatte sich die Dorfjugend für ihre Sammlung ausgesucht, weil sie die Jugendlichen des Hofes Klanhorst zuvor kennengelernt hatten. Dort habe es im vergangenen Jahr auch gebrannt – und „wenn man sieht, was Jugendliche in unserem Alter alles nicht machen können“, sei man gerne bereit, etwas zu geben, erzählte Buhr.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg