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Meerbeck Meerbeck braucht Kredit
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00:16 25.03.2017
Meerbeck kann den Haushalt gerade so ausgleichen. Quelle: Symbolfoto dpa
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MEERBECK

Das hat Bürgermeisterin Sabine Druschke (SPD) aus der Gemeinderatssitzung mitgeteilt. Dennoch müssen die Steuern zum kommenden Jahr angehoben werden. Ab dem 1. Januar 2018 sollen die Grundsteuern A und B sowie die Gewerbesteuer um 40 Prozentpunkte angehoben werden.

 „Wir konnten den Haushalt gerade noch ausgleichen“, sagt Druschke angesichts der Erhöhung der Samtgemeindeumlage. Sie gehe jedoch stark davon aus, dass die Lage im kommenden Jahr schlechter aussehen werde. Die Infrastrukturinvestitionen seien beim Straßenbau beispielsweise sehr hoch und Meerbeck habe keine Straßenausbaubeitragssatzung, sodass die Sanierung voll von der Gemeinde finanziert werden müsse. Deshalb habe sich die Gemeinde entschlossen, die Steuern zwar nicht rückwirkend, aber für die kommenden Jahre zu erhöhen. Die Hebesätze sollen von jeweils 330 Prozent auf 370 Prozent steigen. Die Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

 Im Ergebnishaushalt kann Meerbeck in diesem Jahr sogar einen kleinen Überschuss erzielen. Die geplanten Ausgaben belaufen sich auf 1394900 Euro, die Einnahmen auf 1 399 200 Euro.

 Um die geplanten Investitionen von insgesamt rund 205000 Euro stemmen zu können, nimmt die Kommune nach Angaben von Gemeindedirektorin Aileen Borschke einen Kredit von 153 200 Euro auf. Die größten Investitionen betreffen den Ausbau des Abwasserkanals zwischen Schmiedebruch und Volksdorf für 130 000 Euro sowie die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses für 20000 Euro. Das Treppenhaus wird umgebaut und renoviert.

Außerdem schafft die Gemeinde einen neuen Aufsitzmäher für rund 26000 Euro an, da der alte kaputt ist. 900 Euro sind für den Breitbandausbau eingestellt und mit 10000 Euro bezuschusst die Gemeinde den Ausbau der Straße Hafen Wiehagen, die zum Teil auf Meerbecker Gebiet liegt. bab, kil

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