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Meerbeck legt Bürgersteig an

Mehr Sicherheit an der Nordstraße Meerbeck legt Bürgersteig an

Die Gemeinde Meerbeck will im kommenden Jahr an der Nordstraße einen Teil des Seitenstreifens für einen Fußweg pflastern. Der Rat der Gemeinde hat in der letzten Sitzung des Jahres die Maßnahme beschlossen.

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Quelle: SN

Meerbeck. Hintergrund ist die gefühlte Unsicherheit, die Fußgänger an der Einmündung zu den Horsthöfen empfinden.

 Für ein Teileinziehungsverfahren für das letzte Drittel der Nordstraße zwischen Grenzweg und Horsthöfen gebe es laut Landkreis keine Grundlage, sagte Bürgermeisterin Sabine Druschke (SPD). Meerbeck hatte zunächst vor, das Stück für den Durchgangsverkehr zu sperren.

 Wie Druschke weiter berichtete, sei dem Landkreis an der Stelle „keine Krisensituation bekannt“, die die Teileinziehung rechtfertigen würde.

 Meerbeck nimmt dennoch die Sorgen der Bürger ernst und will die Sicherheit dort jetzt durch den Fußweg erreichen, der an der westlichen Seite der Straße auf rund 20 Metern Länge angelegt werden soll. Zurzeit befindet sich an der Stelle ein Grünstreifen. Druschke erklärte, dass es bereits eine Anwohnerversammlung gegeben habe, bei der auf die Problematik hingewiesen worden sei, die sich für Ältere mit Rollatoren oder Personen mit Kinderwagen an der Einmündung ergebe. Viele würden die Geschwindigkeit, mit der die Autofahrer in die Nordstraße einbiegen, als zu schnell empfinden, berichtete die Bürgermeisterin aus den Gesprächen mit Anliegern. „Das ist die zweitbeste Lösung“, sagte Ernst Führing (CDU) zu der Alternative, die Meerbeck nach der Ablehnung des Teileinziehungsverfahrens erarbeitet hat.

 Meerbeck hatte mit einem Tempomessgerät zudem die Geschwindigkeiten ermittelt, die auf der Dorfstraße in der Tempo-30-Zone gefahren werden. Im Gegensatz zu den Befürchtungen haben die Auswertungen gezeigt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit dort bei 36,8 Stundenkilometern liege, sagte Druschke. „85 Prozent fahren langsamer oder maximal 40“, sagte sie. „Immer, wenn diese Tafel da steht, fahren die Leute sowieso langsamer“, sagte Stefanie Opfermann (CDU). Sie glaubt, dass „eine Messung, die keiner sieht, ein faireres Ergebnis“ erzielen würde.bab

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