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Meerbeck Meerbecker Jagdgelände: Schilder werden vermisst
Schaumburg Niedernwöhren Meerbeck Meerbecker Jagdgelände: Schilder werden vermisst
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17:49 10.02.2019
Gruppenfoto vor dem Start: Rainer Buhl (links) zieht mit Meerbeckern in die Feldmark. Quelle: sk
Meerbeck

Der Schwerpunkt der Schnatbegehung hat in diesem Jahr auf jagdlichen Themen gelegen. Jagdpächter Rainer Buhl führte die 24 Teilnehmer drei Stunden durch Feld und Flur, zeigte die unterschiedlichen Verläufe von Ortsgrenze und Jagdgebiet auf und erläuterte den Naturschutz im Gebiet. Eingeladen zum Schnatgang, an dem jeder Bürger teilnehmen konnte, hatte die Gemeinde Meerbeck. Los ging es am Gerätehaus an der Schulstraße.

Zunächst führte der Weg die Wanderer in die südliche Feldmark. Nach einer Glühweinpause zog der Trupp in nördliche Richtung und beendet schließlich im Schützenhaus in Volksdorf den Schnatgang mit einem gemeinsamen Essen. Glück hatten die Wanderer mit ihrer Route. Die Schutzhütte an der Thingstätte war bei starkem Wind ein willkommenes Ziel.

Schilder wurden nie ersetzt

Viel lernten die Schnatgänger über das Meerbecker Jagdgelände westlich der Stadthäger Gemarkung Brandenburg. Das Gebiet sei früher als geschützter Landschaftsbestandteil deklariert gewesen. Entsprechende Schilder seien jedoch irgendwann zu Fall gekommen und vom Landkreis nie ersetzt worden, bedauerte Buhl. Vor allem Spaziergänger mit Hunden hätten sie Hinweis gegeben, auf das Wild im Feld Rücksicht zu nehmen, besonders in der Setzzeit. Wenn tragende Ricken aufgescheucht und flüchten würden, könnte dies ungünstig für den Nachwuchs ausfallen.

Wild bewegt sich in Meerbeck nicht nur in der freien Natur. Ein Fuchs sei gesichtet worden, der sich in Häusernähe bewege, berichtete Buhl.