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Meerbeck Meerbecker Siedler fusionieren
Schaumburg Niedernwöhren Meerbeck Meerbecker Siedler fusionieren
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14:20 25.01.2018
Für die Meerbecker Siedler ist es die letzte Winterwanderung als eigenständige Gemeinschaft gewesen. Quelle: pr.
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MEERBECK

Das hat die Vorsitzende Monika van Kuilenburg bestätigt.  „Wir haben doch noch eine gute Lösung gefunden“, sagt van Kuilenburg, die bereits im Herbst bedauert hatte, dass sich seit der letzten Jahresversammlung niemand gemeldet hatte, der ihr und ihren Mitstreitern auf den Posten nachfolgen wolle.

Deshalb sei nun der Zusammenschluss mit Bergkrug eine alternative Möglichkeit. „Ich bin ganz froh, dass wir das hingekriegt haben, wir sind ein gesunder Verein“, sagt van Kuilenburg, die dies auch in finanzieller Hinsicht meint. 16 Jahre lang hat die 71-Jährige die Gemeinschaft geleitet und im Juni wäre die Siedlergemeinschaft Meerbeck 50 Jahre alt geworden.

Der Nachwuchs fehlt

Doch laut der Vorsitzenden wachsen keine jungen Mitglieder nach, die eine moderne, computerbasierte Vorstandsarbeit machen können. Nur noch bis April ist der derzeitige Vorstand im Amt. „Es kann ja noch ein Wunder geschehen“, sagt van Kuilenburg, glaubt aber selbst wenig daran.

Rein formal dürfte die Fusion kein Problem darstellen, wie Torsten Mantz, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesverband für Wohneigentum, erklärt. Die einzelnen Gemeinschaften seien unter einer gemeinsamen Satzung zusammengeschlossen.

Positive Effekte durch Fusion

Die Bildung größerer Gemeinschaften durch Fusion könne sich auf die Leistungen, die angeboten werden, sogar positiv auswirken. „Manchmal ist das besser, als dass jeder für sich arbeitet“, sagt Mantz. Komplizierte Rechtsvorschriften müssten nicht eingehalten werden.

Zur letzten Wanderung der Gemeinschaft Meerbeck haben sich noch einmal 21 Wanderer am Treffpunkt vor dem Dorfgemeinschaftshaus „Alter Krug“ in Meerbeck eingefunden. Wie die Gemeinschaft mitteilt, habe van Kuilenburg die Tour bei winterlichen Temperaturen diesmal durch Meerbeck nach Stadthagen geleitet. Auf dem Weg in die Kreisstadt haben die Siedler auch eine Pause eingelegt.

Am Zwischenstopp gab es eine Glühweinstation, die Peter van Kuilenburg für die Siedler eingerichtet hatte. Den Abschluss der Wanderung bildete das Grünkohlessen in der Gaststätte Bruns in Stadthagen. Dort trafen die Spaziergänger auf weitere Teilnehmer. Insgesamt schlossen sich 58 Mitglieder zur Freude der Vorsitzenden dem Essen an. Es sei dem Vorstand überaus wichtig gewesen, diese letzte Wanderung anzubieten. bab, r

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