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„Moulin Rouge“ in Volksdorf

Volksdorf / Erntefest auf Hof Buhr „Moulin Rouge“ in Volksdorf

Die Dorfjugend Volksdorf hat den auf Hof Buhr wartenden Gästen beim Einmarsch ein imposantes Bild geboten. Voran zog die Schaumburgrer Trachtenkapelle, die für den Gleichschritt der rund 60 Tänzer sorgte.

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Tanzen wie in dem Kinofilm „Moulin Rouge“ gehört in Volksdorf mit dazu.

Quelle: svb

Volksdorf (svb). Insgesamt waren schätzungsweise 300 Menschen zusammengekommen, um sich die ersten Trachtentänze anzusehen.

Die Erntebauern-Familie Buhr begrüßte die Trachtengesellschaft mit dem Ehrentanz um die frisch gebundene Erntekrone herum. Nach reichlich gespendetem Applaus zeigte die Dorfjugend mit sieben Tanzkreisen ebenfalls ihr Können.

Nach den ersten traditionellen Bauerntänzen nahmen einige „Damen“ kurzerhand ihre Röcke in die Hand und zeigten, dass sich diese auch ein wenig freizügiger schwingen lassen. Wie in dem Kinofilm „Moulin Rouge“ zeigten sie reichlich Bein beziehungsweise „Liebestöter“, was vor hundert Jahren einen regelrechten Skandal bedeutet hätte.

Mit kühlen Getränken versorgt, lauschten die Volksdorfer der Rede des Erntebauern Harald Buhr, der sich mit Ehefrau Bettina ganz genau daran erinnerte, wie die Festgesellschaft die Erntekrone vor 25 Jahren zum ersten Mal vom Hof Buhr abgeholte. Buhr war sichtlich erfreut, dass sie dieses Mal mit ihrer Tochter Hanna und „Sohnemann“ Jannes feiern konnten.

„Wir mussten dieses Jahr jeden Halm vom Feld klauen“, erinnerte der Landwirt an das wechselhafte Wetter in der Erntezeit. Das Getreide sei zuvor auch „nicht so richtig in Gang gekommen“, aber schließlich „hatte Gott ein Einsehen“ und so habe Buhr seine Ernte „einigermaßen trocken eingebracht“, meinte er. „Wir haben mit der Ernte in unserer Region noch Glück gehabt“, ist er dankbar.

Die Familie Buhr hatte für die Gäste eine „Ernteecke“ mit heimischen Feld- und Gartenfrüten wie Mais, Kartoffeln und Äpfeln eingerichtet. Weil Vollerwerbs-Landwirte als Erntebauern immer seltener werden, hält Buhr es für eine gute Sache, wenn sich auch andere für dieses „Amt“ zur Verfügung stellen.

Die Dorfjugend fühlte sich in dem ländlichen Ambiente des Bauernhofes sichtlich wohl und tanzte noch mehrere Tänze wie den Windmühlenflügel, bevor sie mit der Erntekrone in Richtung Festzelt weitermarschierte.

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