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Samtgemeinde-Umlage belastet Etat

Meerbecker Rat will kräftig investieren Samtgemeinde-Umlage belastet Etat

Trotz der erneuten Erhöhung der Samtgemeinde-Umlage will Meerbeck 2016 kräftig investieren. 450000 Euro sind an freiwilligen Leistungen im Haushaltsentwurf eingeplant, den Bürgermeisterin Sabine Druschke am Mittwoch im Gemeinderat vorgestellt hat.

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20.000 Euro investiert die Gemeinde in das Dorfgemeinschaftshaus.

Quelle: kil

Meerbeck. Vor allem in die Infrastruktur will die Gemeinde investieren: Der Ausbau der Nordstraße (160000 Euro), die Sanierung der Gehle-Brücke bei Volksdorf (50000 Euro), der Ausbau des Dorfgemeinschaftshauses (20000 Euro) und die Erneuerung des Spielplatzes am Eschenweg (7000 Euro für Spielgeräte) sollen in diesem Jahr erfolgen. Darüber hinaus sind 25000 Euro im Haushalt eingeplant, da der Rasenmäher des Bauhofes abgängig ist und unter Umständen ersetzt werden muss. 10000 Euro zahlt die Gemeinde an die Schaumburger Brauerei für die Auflösung eines Darlehens auf das Dorfgemeinschaftshaus, desssen Saal und Sitzungszimmer künftig auch stundenweise zu mieten sein sollen.

 Um die Kosten für die Investitionen stemmen zu können, muss Meerbeck ein Darlehen in Höhe von 192680 Euro aufnehmen. Der Ergebnishaushalt ist allerdings ausgeglichen. Im Finanzhaushalt ist sogar ein Plus von 35000 Euro aus der laufenden Verwaltungstätigkeit eingeplant.

 „Die Erhöhung der Samtgemeinde-Umlage von 1,7 auf 1,8 Millionen Euro tut uns weh“, betonte Druschke. Insgesamt zahle Meerbeck 425000 Euro an die Samtgemeinde, 19000 Euro mehr als im Vorjahr.

 Dies sei zwar angesichts der Zinslage nicht so dramatisch, meinte Dietmar Mensching (SPD). „Dennoch drängt sich die Frage auf: Warum haben wir trotz Hochkonjunktur nur 35000 Euro in der Tasche?“ Mensching gab die Antwort selbst: „Das liegt nicht am Bund, Land oder Landkreis, die die Umlagen in den letzten Jahren nicht erhöht haben. Das haben wir unserer großen Schwester zu verdanken. Die Samtgemeinde-Umlage ist innerhalb von acht Jahren von 1,1 auf 1,8 Millionen Euro gestiegen“, betonte Mensching. „Das ist Geld, das uns an allen Ecken und Enden fehlt. Da bleibt nur die Hoffnung, dass wir in Meerbeck weiterhin mit dem nötigen Augenmaß haushalten.“

 Ernst Führing (CDU) war angesichts der Kreditaufnahme mit dem Haushalt nicht zufrieden. Auch wenn Meerbeck immer noch in der Lage sei, „einiges zu machen“.

 Weil Meerbeck unter die 2000-Einwohner-Grenze gerutscht ist, verliert die Gemeinde zwei Ratssitze. Nach der Kommunalwahl werden nur noch elf Mitglieder in dem Gremium sitzen, so Druschke. ber

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