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Ungewohntes Defizit

Haushalt ist unausgeglichen Ungewohntes Defizit

„Wir sind es in Meerbeck nicht gewohnt, einen unausgeglichenen Haushalt vorzuweisen“ – so hat Ratsfrau Heidemarie Hanauske (SPD) die Finanzen der Gemeinde kommentiert.

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Quelle: Symbolfoto

Meerbeck. „Leider ist der Ergebnishaushalt nicht auszugleichen“, teilte Gemeindedirektor Werner Müller im Rat mit.

Genau wie die umliegenden Gemeinden macht sich hier das Missverhältnis aus den Gewerbesteuereinnahmen und einer höheren Samtgemeindeumlage bemerkbar, mit der in diesem Jahr viele Kommunen zu kämpfen haben. So kommt es, dass die Aufwendungen rund 78 000 Euro höher sind als die Erträge. „Und an anderen Produkten können wir kaum noch einsparen“, meinte Müller.

Um die Investitionen von insgesamt 340 000 Euro zu finanzieren, nimmt die Gemeinde einen Kredit von gut 150 000 Euro auf. Die Zinslage sei günstig und die Rücklagen will sich die Gemeinde lieber für härtere Zeiten aufheben.

Außerdem sollen zwei renovierte Immobilien, die von der Gemeinde nicht mehr gebraucht werden, verkauft werden – das ehemalige Lehrerhaus zwischen Grundschule und Kindergarten und das alte Feuerwehrhaus an der Hauptstraße. Davon erhofft man sich weitere 150 000 Euro.

Allein 200 000 Euro stehen für den Bereich Straßenbau/Tiefbaumaßnahmen bereit. Das beinhaltet unter anderem Mittel für den Ausbau der Nordstraße. Eine weitere große Investition ist die Übernahme eines Holders für den Bauhof (60 000 Euro). Ernst Führing (CDU) sah diesen Punkt allerdings skeptisch, da das bislang geleaste Fahrzeug doch sehr „anfällig“ sei. Und wenn es zu einer Zusammenlegung der Bauhöfe in der Samtgemeinde komme, würde das Fahrzeug vielleicht überflüssig.

Ob man den Holder daher in den eigenen Bestand übernehmen sollte, bezweifelte er und empfahl, diese Position mit einem Sperrvermerk zu versehen – auch, wenn es Rücklagen in der doppischen Haushaltsführung im eigentlichen Sinne nicht mehr geben würde.   kil

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