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Windrad knickt ab

Sturmschaden in Volksdorf Windrad knickt ab

Während des starken Sturms ist am Mittwoch ein rund 70 Meter hohes Windrad in Volksdorf in der Nähe der Kläranlage umgeknickt. Verletzt wurde dabei niemand. Die Ursache ist vermutlich ein defektes Steuerteil.

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Das Windrad nahe dem Klärwerk in Volksdorf wird in Folge des Sturms abgeknickt und beim Aufprall zerstört.

Quelle: pr.

VOLKSDORF. „Durch die angemessene Entfernung zu Wohnhäusern gab es zu keiner Zeit eine Gefährdung von Leben und Gesundheit der nächsten Bewohner“, heißt es von einem Sprecher der Polizei.

Ein Volksdorfer hat live beobachtet, wie das Windrad zuerst Teile der Rotorblätter verlor und gegen 14 Uhr schließlich komplett abknickte. „Der Aufschlag hat einen mächtigen Krach gemacht“, berichtet er im SN-Gespräch.

Die Rotorblätter waren nicht mehr zu stoppen

Nach Angaben der Polizei war schon am Morgen ein elektronisches Steuerteil des Windrades ausgefallen. In Folge dessen seien weitere Steuerungselemente, wie zum Beispiel die hydraulische Bremse, ausgefallen. Wie Augenzeugen berichten, habe sich das seit einigen Wochen stillstehende Windrad plötzlich wie verrückt gedreht, sodass man das Surren der Rotorblätter bis ins Wohngebiet hören konnte.

Die Polizei berichtet: Vermutlich konnten die Rotorblätter nicht mehr entsprechend der Windstärke ausgestellt werden. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.

Die Anlage des Herstellers Vestas ist Eigentum eines privaten Betreibers. Um wen es sich handelt, wissen weder Gemeinde noch Samtgemeinde, denn die einst drei Windräder seien mehrfach weiterverkauft worden, heißt es aus Politik und Verwaltung.

Das letzte von drei Windrädern

Dem Vernehmen nach soll es sich um eine GmbH aus dem Bereich Hamburg handeln. Deren Geschäftsführer war bislang nicht zu erreichen. Der Landkreis hat bereits Kontakt zu ihm aufgenommen, um die baldige Entsorgung zu klären.

Die Windräder wurden Ende der Neunziger nahe der Kläranlage errichtet. Das umgeknickte Windrad ist das letzte. Die anderen wurden abgebaut und Gerüchten zufolge verkauft. Beim Abbau wurde ein Teil eines Windrades vergessen, das noch immer in der Feldmark liegt. Die Gemeinde hat versucht, Kontakt mit dem Betreiber aufzunehmen, bislang erfolglos. kil

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