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Alter Schlecker-Laden wechselt den Besitzer

Entertainment-Center? Alter Schlecker-Laden wechselt den Besitzer

Eigentlich stand der Betreiber des Entertainment-Centers im alten Schlecker-Laden schon in den Startlöchern. Doch dann hat ein plötzlicher Besitzerwechsel die Pläne des Investors durchkreuzt. Die Gemeinde Niedernwöhren hatte schon Anfang des Jahres die formalen Voraussetzungen für ein Spiel-Café mit Billardtischen und Spielautomaten neben dem Netto-Markt getroffen.

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Zwei Leerstände: Der ehemalige Schlecker am Netto-Markt steht mittlerweile seit dem Frühjahr 2012 leer. Auch für den Bäcker gibt es noch immer keinen Nachfolger.

Quelle: kil

Niedernwöhren (kil). Der Bebauungsplan wurde vom Gemeinderat entsprechend geändert und ein städtebaulicher Vertrag mit dem Eigentümer der Immobilie – damals noch die Trivest GmbH aus Göttingen – abgeschlossen.
Wer in den vergangenen Monaten aber am ehemaligen Schlecker vorbeigekommen ist, musste feststellen, dass sich dort noch überhaupt nichts getan hat.
Betreiber des geplanten Entertainment-Centers ist die Rhumepark Entertainment KG mit Sitz im Landkreis Northeim. Wie auf der Homepage flippothek.de beworben wird, bietet das Unternehmen in zahlreichen Orten Südniedersachsens „innovatives Entertainment vom Feinsten“ an. Der nächst gelegene Standort mit einem ähnlichen Center, wie es in Niedernwöhren geplant ist, liegt in Barsinghausen. Diesen Laden hatten die Niedernwöhrener Ratsmitglieder bereits im Vorfeld ihrer Entscheidung besucht.
Auf Anfrage der SN bei Friedrich Leinemann, Geschäftsführer der Rhumepark Entertainment KG, stellte sich heraus, dass die Trivest GmbH die Immobilie „aus heiterem Himmel“ verkauft haben soll – an einen privaten Investor, berichtet Leinemann.
Damit wurde auch der Mietvertrag, den das Unternehmen bereits 2014 abgeschlossen hatte, gekündigt. Ob der Investor seine Pläne in Niedernwöhren dennoch verwirklichen, ist nun wieder offen. Der Wunsch bestehe aber nach wie vor, sagt Leinemann. Da es schwierig gewesen sei, mit dem neuen Besitzer in Kontakt zu treten, habe sich die ganze Geschichte so lange hingezogen. Mittlerweile sei es aber gelungen, die Gespräche aufzunehmen. Man habe ein Konzept mit den gewünschten Mietkonditionen vorgelegt. Nun sei der neue Besitzer „am Drücker“. Leinemann zufolge sei die ganze Sache ziemlich „unglücklich gelaufen“. Schließlich hatte die Gemeinde schon sämtliche Weichen gestellt und auch der Bauantrag sei bereits gestellt worden.
Dass im Herbst des vergangenen Jahres auch noch der Bäcker am Netto-Markt dicht gemacht hat, beunruhigt den Geschäftsführer ebenfalls. Er möchte nicht plötzlich alleine da stehen. Darum will er auch vertraglich festlegen, dass er aus dem Mietverhältnis wieder austreten kann, sollte auch der Netto-Markt plötzlich schließen. Das müsse jetzt „alles auf vernünftige Füße gestellt werden“, sagt der Geschäftsführer, der hofft, die Pläne im kommenden Jahr umzusetzen.

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