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Niedernwöhren Am Kreisel läuft es noch nicht rund
Schaumburg Niedernwöhren Niedernwöhren Am Kreisel läuft es noch nicht rund
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15:18 19.04.2012
Es hat bereits einige Stürze wegen der hohen Absätze gegeben. Quelle: svb

Niedernwöhren (svb).  Dass Radler an dem Kreisel leicht das Gleichgewicht verlieren können, liegt an dem Höhenunterschied zwischen dem Radweg und der Fahrbahn. Auf einer etwa 20 Zentimeter langen Rampe muss ein Radfahrer etwa fünf bis sechs Zentimeter Höhenunterschied überbrücken, wenn er auf die andere Straßenseite wechseln möchte, und zwar zweimal pro Seitenwechsel.

Beschwerden über diesen Zustand gab es schon zu Beginn dieses Jahres. Jetzt machte Liebrecht, der als Vorsitzender des Bauausschusses der richtige Ansprechpartner für die Baumaßnahmen am Kreisel ist, das Thema im Gemeinderat zum Diskussionsgegenstand.

Nach dessen Angaben haben Liebrecht sowie weitere Ratsmitglieder die Höhenunterschiede bereits nach Fertigstellung des Kreisels kritisch beäugt. „Auch die Verkehrsinseln sind erhöht“, ergänzte er. Wenn ein Radfahrer ein wenig von der Spur abkommt, hat er nicht nur die Rampe zu überwinden, sondern kollidiert mit der mehrere Zentimeter hohen Kante, die für die Fußgänger als kleine Stufe vorgesehen ist.

Diese Stufe stelle auch für Passanten mit Rollatoren ein Problem dar, erklärte Liebrecht. Änderungen oder angleichende Baumaßnahmen am Kreisel hält der Bauausschuss-Vorsitzende für schwierig, weil die Anlage nach geltenden Richtlinien gebaut wurde. „Da kommt ein Problem auf uns zu“, meint der SPD-Politiker.
Trotzdem hat der Bauausschuss die Initiative ergriffen und will in den kommenden Wochen gemeinsam mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr klären, ob eine Entschärfung der Situation möglich ist. „So können wir das Problem nicht stehen lassen“, so Liebrecht. Denn: „Die Fahrradsaison beginnt erst.“