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Ausbau soll 2016 beginnen

Radweg an der K 28 Ausbau soll 2016 beginnen

Die Planungen für den Radwegausbau an der K 28 zwischen Niedernwöhren und Lüdersfeld laufen bereits seit 2011. Die nötigen Mittel für den ersten Bauabschnitt von Niedernwöhren bis Nordsehl sind jetzt im Kreishaushalt eingestellt worden.

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Viele und teilweise sehr schnelle Autos sind auf der Kreisstraße zwischen Niedernwöhren und Nordsehl unterwegs. Der neue Radweg soll außerorts für mehr Sicherheit sorgen.

Quelle: kil

Niedernwöhren.   In diesem Jahr sind dafür 920 000 Euro veranschlagt. Nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, sollen die Bauarbeiten voraussichtlich im Spätsommer 2016 aufgenommen werden.
Eigentlich sollte der Ausbau schon im Herbst 2015 beginnen. Der Landkreis hatte dann aber Bedenken gehabt, so kurz vor dem Winter noch mit den Bauarbeiten anzufangen.

Wie im Niedernwöhrener Gemeinderat berichtet wurde, gibt es auch einige planerische Änderungen bezüglich des Radweg-Ausbaus. Darum ist auch eine neue Bürgerinformationsveranstaltung geplant, deren Termin aber noch nicht feststeht. Bürgermeister Thomas Bachmann (SPD) weiß keine Details, rechnet aber mit „gravierenden Veränderungen“.

Diese hängen nach Angaben des Landkreises mit der neuen gesetzlichen Bestimmung zusammen, nach der es nicht mehr erlaubt ist, innerorts eine Radwegebenutzungspflicht anzuordnen – außer es besteht eine Gefahrenlage. Das bedeutet, dass Radfahrer innerorts wieder auf die Straße müssen. Angeblich soll das für eine „natürliche Verkehrsberuhigung“ sorgen, sagt Bachmann ein wenig kopfschüttelnd.

Ursprünglich war für den ersten Bauabschnitt geplant, den in die Jahre gekommenen kombinierten Rad- und Gehweg, der sich von der Kreuzung von K 28 und L 372/Dorfstraße bis zum Ortsausgang Niedernwöhren zieht, zu erneuern und ihn dann bis nach Nordsehl zu verlängern. Auch die Fahrbahn muss in einigen Bereichen verbreitert werden. Durch die neue Regelung für Radfahrer erübrigt sich jetzt offenbar der Radweg innerhalb der geschlossenen Ortschaft Niedernwöhren.

Das Thema Radwegeausbau an der viel befahrenen Kreisstraße beschäftigt die Kommunen Niedernwöhren und Nordsehl bereits seit mehr als zehn Jahren. Nordsehl hatte schon 2001 den ersten Antrag an den Landkreis gestellt, jedoch ohne Erfolg. Acht Jahre später, 2009, schlossen sich dann beide Gemeinden zusammen, um einen neuen Antrag zu formulieren. Seit etwa zweieinhalb Jahren ist das Bauvorhaben an der K 28 jetzt im Straßenbauprogramm enthalten. Der zweite Abschnitt von Nordsehl bis Lauenhagen sowie der dritte von Lauenhagen bis Lüdersfeld könnten dann in den folgenden Jahren umgesetzt werden. kil

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