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Bauausschuss stellt Schadenskataster vor

42 Straßen unter der Lupe Bauausschuss stellt Schadenskataster vor

Von 42 Niedernwöhrener Straßen hat der Bauausschuss des Rates der Gemeinde Niedernwöhren fünf ausgewählt, an denen der dringendste Reparaturbedarf besteht.

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Symbolbild.

Niedernwöhren. Sechs der 42 Straßen sind zudem Kreis- oder Landesstraßen. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Kostenschätzung für die Ausbesserung der kritischen Stellen zu erstellen, damit die Beträge in den Haushaltsplanentwurf für kommendes Jahr aufgenommen werden können.

 Bauausschussvorsitzender Arno Liebrecht (SPD) hatte zu Beginn der Sitzung eine detaillierte Liste als Schadenskataster vorgelegt. Mit Liebrecht hatten sich die Bauausschussmitglieder Stefan Bulmahn (SPD) und Kai-Uwe Völkening (CDU) im Vorfeld auf den Weg gemacht und die Straßen ins Visier genommen sowie die kritischen Bereiche erfasst.

Entsprechende Fotos, die bei der Begehung durch den Ort gemacht worden waren, dokumentierten die jeweiligen Schadstellen. „Die Mühe ist absolut lobenswert“, stellte Bürgermeister Thomas Bachmann (SPD) fest. Die Aufnahme des Status quo sei eine „klasse Grundlage für Entscheidungen“.

 Fotos und Beschreibungen der Schadensbilder veranlassten den Ausschuss, sich zuerst die Straßen Auf der Angst, Vor der Reihe, Finanzstraße, Im Flakenholz und die Waldstraße vorzunehmen. Gemeindedirektor Sebastian Kühn machte allerdings keinen Hehl daraus, dass die Finanzlage der Kommune im kommenden Jahr nicht sehr berauschend sein wird. „Der Haushalt für nächstes Jahr wird ganz hart“, glaubt Kühn.

 Der Bauausschuss empfahl deshalb auch, den Antrag des Kindergartens „Alte Schule“ zunächst abzulehnen. Dieser hatte darum gebeten, den Zaun an der West- und Nordseite seines Geländes zu erneuern. Der Bauausschuss befand, dass es dafür noch Zeit sei, wenn der angrenzende Parkplatz rund um die Alte Schule neu angelegt werde.

„Für mich kann das durchaus noch ein Jahr warten“, sagte Bulmahn (SPD). Kühn schlug vor: „Wir gucken uns das Ende 2016 nochmal an.“ Die Maßnahme würde ansonsten mit rund 3200 Euro plus zehn Prozent zu Buche schlagen. Diese Schätzung hatte die Verwaltung auf Basis der Erneuerung des Zaunes an der Süd- und Ostseite erstellt. Dort war der Zaun 2009 erneuert worden.

 Nach Besichtigung des Kindergartens entschied das Gremium, auf eine Renovierung der Gruppenräume und des Bewegungsraumes zu verzichten. Der Kindergarten hatte einen weiteren Antrag gestellt, der einen neuen Anstrich der Wände zum Ziel hatte. Die Politiker finden den derzeitigen Zustand aber durchaus in Ordnung. bab

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