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Niedernwöhren Bauplätze stark gefragt
Schaumburg Niedernwöhren Niedernwöhren Bauplätze stark gefragt
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00:17 07.01.2018
Die Gemeinde Niedernwöhren will auf die starke Nachfrage nach Baugrundstücken reagieren. Quelle: kil
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Niedernwöhren

Der Bürgermeister sieht in dem Vorhaben eine große Dringlichkeit, damit die Gemeinde Bauland anbieten kann, wenn Anfragen kommen. Und davon gebe es derzeit reichlich. Auch das Neubaugebiet hinter der Grundschule erlebe wieder einen kleinen Boom. Nachdem die Nachfrage am Anfang groß gewesen und dann lange Zeit stagniert habe, bewege sich nun wieder einiges auf den Flächen an der Sportplatzstraße. Eine Handvoll Häuser befinden sich derzeit im Aufbau.

Die Sparkasse Schaumburg vermarktes die Baugrundstücke und teilt mit, dass derzeit noch elf Plätze frei seien, von denen allerdings drei bereits reserviert seien.

Auf Baulücken prüfen

Bevor Niedernwöhren allerdings neue Baugebiete ausweist, ist die Gemeinde verpflichtet, zu prüfen, ob es im Inneren der Gemeinde noch Baulücken gibt, die sich als Bauland eignen. Mit diesem Thema hat sich Niedernwöhren bereits im Rahmen eines Baulücken-Katasters angenommen. Gespräche mit den Eigentümern potenzieller Wohnflächen sollen nun folgen. In diesem Zusammenhang, so Bachmann, sollten auch die freien Flächen an der Beckstraße erneut auf den Tisch kommen. Erst, wenn es nicht mehr genügend Lücken gebe, könne über ein neues Baugebiet am Ortsrand nachgedacht werden. Ideen dafür habe die Gemeinde bereits, hält sich Bachmann noch mit Informationen über einen möglichen Standort zutück.

"Wir haben alles"

Die Entwicklung der Einwohnerzahl gebe der Bestrebung Recht. „Die ist sehr positiv, wir sind jetzt wieder bei etwa 2100 Einwohnern.“ Bachmann glaubt, dass das Interesse, nach Niedernwöhren zu ziehen, daran liegt, „dass wir noch alles haben“: einen Supermarkt, einen Bäcker, einen Zahnarzt, eine Schule, Kitas, einen Allgemeinmediziner und einiges mehr. Hinzu komme das gute Angebot der zahlreichen Vereine und eine lebendige Dorfgemeinschaft. „Wo sich etwas bewegt, da wollen die Leute auch hin.“ kil

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