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Bürger besorgt über heikle Einmündung

Verkehr am Edeka Bürger besorgt über heikle Einmündung

Bewohner des Gebietes rund um die Straßen Am Steinkamp und Fasanenkamp empfinden die Verkehrssituation am Edeka-Markt in Niedernwöhren als gefährlich und drängen auf Veränderung.

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Sabine Stadelmann (rechts) beobachtet, wie schnell Gerhard Schönemann mit seinem Mercedes an der Einmündung des Fasanenkamps in heikle Situationen kommt.

Quelle: bab

NIEDERNWÖHREN. Sabine Stadelmann hat deshalb bereits zwei Schreiben an Bürgermeister Thomas Bachmann geschickt, aber keine Reaktion erhalten. Jetzt hat sie sich zusammen mit ihrem Nachbarn Gerhard Schönemann an die Öffentlichkeit gewandt. An der Einmündung des Fasanenkamps zum Edeka-Gelände kommen Autofahrer und Fußgänger ihrer Meinung nach in die Bredouille.

 Dass Politik und Verwaltung bisher nicht reagiert haben, liege daran, dass das Schreiben von Stadelmann falsch adressiert war. „Ich habe nichts erhalten“, sagt Bachmann. Auf Nachfrage stellt sich heraus, dass die Schreiben bei der Samtgemeindeverwaltung gelandet sind. Bachmann und Gemeindedirektor Sebastian Kühn wollen die Sache jetzt klären.

 Das Problem, das Stadelmann und Schönemann sehen, sei im Winterhalbjahr nicht so extrem, da viele Hecken und Büsche noch nicht belaubt sind; doch Schönemann führt mit seinem Auto vor, wie schnell Fahrzeuge, die aus dem Fasanenkamp kommen, mitten im Wege stehen. Kaum wagt er sich soweit aus dem Fasanenkamp hinaus, bis er ausreichend Sicht hat, müssen die Fahrzeuge, die vom Kreisel auf den Parkplatz wollen oder vom Gelände herunterfahren, ausweichen. Durch einen Mix von Pflastersteinen und Asphalt ist zudem nicht erkennbar, wo die öffentliche Straße endet und die private Fläche des Supermarktes anfängt.

 „Ich behaupte mal, da ist keine Polizeibehörde an der Planung beteiligt gewesen“, sagt Schönemann. Der Polizist im Ruhestand war während seiner Dienstzeit häufig Ansprechpartner für Verkehrsfragen. „Hier gibt es noch nicht mal eine Haltelinie. Früher wusste ich, wo ich anhalten muss“, bezieht er sich auf die Zeit vor dem Umbau des Edeka-Geländes.

 Bachmann ist das Problem bekannt. Auch die anderen Sorgen, die Stadelmann umtreiben, wie zu hoch gewachsene Hecken und von Baufahrzeugen beschädigte Straßenpflasterung, kennt er. Da zunächst der Etat der Gemeinde aufgestellt werden musste, sei das Thema etwas in den Hintergrund gerückt, begründet er. „Das Projekt hat brachgelegen. Wir werden aber mit Behörden und dem Landkreis abklären, was man da machen kann“, sagt der Bürgermeister. Zur Not müsse die Durchfahrt geschlossen werden. Was die beschädigten Fahrbahnen betreffe, sei dies bei Edeka bereits angezeigt worden.

 Gemeindedirektor Kühn ist nach der SN-Anfrage bereits tätig geworden. „Ich habe noch einmal einen Prüfauftrag an den Planer gestellt“, berichtet er. Es soll jetzt geklärt werden, ob der Bereich eine Gefahr darstellt. bab

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